Schwerzerspanung Ein echter Wirbelwind der Steuerungstechnik

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Unter Dynamic and Efficiency fasst Heidenhain TNC-Funktionen zusammen, die für die Schwerzerspanung angeboten werden. Das sind im Einzelnen das Wirbelfräsen, die adaptive Vorschubregelung AFC und die aktive Ratter-Unterdrückung ACC.

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„Konventionelles Fräsen dauert viel länger als Wirbelfräsen mit AFC und ACC“, erklärt Hubert Brückner.
„Konventionelles Fräsen dauert viel länger als Wirbelfräsen mit AFC und ACC“, erklärt Hubert Brückner.
(Bild: Finus)

Heidenhain stellt verschiedene Möglichkeiten vor, die alle dazu beitragen sollen, möglichst viel Material in möglichst wenig Zeit abzutragen und dabei der Fräsmaschine und dem Werkzeug zu einer langen Lebensdauer zu verhelfen.

Schruppvorgang mit kreisförmigen Bewegungen = Wirbelfräsen

Beim Wirbelfräsen erfolgt der Schruppvorgang mit kreisförmigen Bewegungen, die zusätzlich mit einer linearen Vorwärtsbewegung überlagert sind. „Durch diese Bewegung fliegen die Späne und mit ihnen die Wärme regelrecht weg, sodass bis 25 % mehr Zeitspanvolumen erreicht werden kann“, erklärt Produktmanager Hubert Brückner. Beim Wirbelfräsen wird der Vollnutschnitt vermieden, dadurch sei das Verfahren schonender für das Werkzeug, außerdem könne man die gesamte Schneidlänge ausnutzen.

Im Kombination mit AFC kann nochmals Zeit gespart

Im Kombination mit AFC kann zusätzlich noch Zeit gespart werden. Aufgrund der Kreisbewegung gibt es Bearbeitungszonen, in denen die Spindel nicht vollständig ausgelastet ist, weil es dort zu weniger Materialabtrag kommt. An diesen Positionen wird dann automatisch mit höherem Vorschub verfahren, sodass die Spindel schneller wieder die zu bearbeitenden Stellen erreicht. „ACC schließlich fungiert als Reglerfunktion, um das Rattern zu verhindern und höhere Standzeiten zu ermöglichen“, so Brückner.

Dr. Johannes Heidenhain GmbH auf der EMO Hannover 2013: Halle 25, Stand D07

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