Herausforderung Messtechnik Ein halbes Dutzend Innovationen aus dem Hause Micro-Epsilon

Quelle: Pressemitteilung von Micro-Epsilon 5 min Lesedauer

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Micro-Epsilon stellt hier gleich sechs Neuheiten vor, die das Messen von zum Beispiel Wegen und Abständen erleichtern, auch wenn es schwierig wird ...

Carbonbänder (unten links rot dargestellt) werden in Schneidemaschinen in unterschiedliche Breiten geschnitten, damit sie später einsatzfähig sind. Dabei ist eine exakte Vermessung jedes einzelnen Bandes notwendig, was mit dem System Optocontrol 2520 von Micro-Epsilon klappt.(Bild:  Micro-Epsilon)
Carbonbänder (unten links rot dargestellt) werden in Schneidemaschinen in unterschiedliche Breiten geschnitten, damit sie später einsatzfähig sind. Dabei ist eine exakte Vermessung jedes einzelnen Bandes notwendig, was mit dem System Optocontrol 2520 von Micro-Epsilon klappt.
(Bild: Micro-Epsilon)

Drei neue Messsysteme stellt Micro-Epsilon jetzt vor. Beginnen wir mit der Möglichkeit der synchronen Mehrkanal-Breitenmessung von Carbonbändern, wie sie für Flugzeuginterieur zur Anwendung kommen. Diese Carbonbänder werden in Schneidemaschinen in unterschiedliche Breiten geschnitten. Dabei ist eine exakte Vermessung jedes einzelnen Bandes notwendig, wie Micro-Epsilon betont. Genau 24 Präzisionsmikrometer der Baureihe Optocontrol 2520 (Aufmacherbild) haben bei dieser Messaufgabe mit hoher Linearität und einer Reproduzierbarkeit von bis zu 5 Mikrometern kein Problem, wie es weiter heißt. Denn ein Mikrometer kann gleich mehrere Segmente respektive Carbonstreifen gleichzeitig messen, die Ergebnisse synchron aufnehmen und anschließend ausgeben.

Ideal für Inline-Anwendungen bei der Qualitätsprüfung

Und mehrere Sensoren des Typs Optocontrol 2520 lassen sich bei Bedarf synchron zueinander betreiben. Bei Bandanwendungen und Schneidemaschinen könnten dadurch Segmentmessungen mehrerer Bänder erfolgen. Zusätzlich zur Bandbreite ist zeitgleich die Erfassung weiterer Messwerte möglich, wie es weiter heißt. Dazu gehört etwa die Mittenposition der Bänder. Und häufig müssen auch kleinere Bänder im Millimeterbereich vermessen werden. Dazu können mit dem Mehrsegmentmodus des optischen Mikrometers ODC2520 innerhalb von 46 oder 95 Millimeter bis zu acht Einzelbänder ohne Wechsel des Messprogramms erfasst werden, wie Micro-Epsilon anmerkt. Die Datenausgabe erfolge schnell und einfach über analoge sowie digitale Schnittstellen. Die Lasermikrometer verfügen außerdem über integrierte Schnittstellen, wie Ethernet oder Ethercat sowie über Feldbuserweiterungen. Eingesetzt werden die Optocontrol-Mikrometer zur Qualitätsprüfung in Inline-Anwendungen sowie im Maschinenbau, wie der Hersteller sagt. Kommen wir als nächstes zu neuen kapazitiven Sensoren von Micro-Epsilon, die Wege und Abstände selbst bei Temperaturen bis 800 °C messen können ...

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Wege und Abstände unter Hochtemperatur präzise messen

Das neue kapazitive Sensorsystem „CapaNCDT 6228“ von Micro-Epsilon setzt sich aus den kapazitiven Hochtemperatursensoren „CapaNCDT CSE/HT“ und dem Controller „CapaNCDT 6228“ zusammen. Das Sensorsystem ist für Hochtemperaturanwendungen bis 800 °C einsetzbar, wie der Hersteller betont. Eingesetzt werde es unter anderem zur Dickenmessung glühender Bremsscheiben sowie bei der Pegelstandsüberwachung bei der Floatglasverarbeitung.

An den performanten Controller lassen sich dazu bis zu vier Sensoren gleichzeitig anschließen. Die verfügbaren Sensoren decken Messbereiche von 1 bis 20 Millimeter ab. Ein Hochtemperatur-Sensorkabel kompensiert Störungen durch elektrische oder magnetische Felder, wie Micro-Epsilon anmerkt. Die Ausgabe der Messdaten erfolgt wieder sowohl analog als auch digital über moderne Schnittstellen wie Ethernet und Ethercat. Nun folgt die dritte Neuheit – ein präzise arbeitender „Long Range“-Lasersensor, der bei großen Abständen punktet, wie es heißt.

Präzise messen, auch wenn man nicht nahe ans Objekt heran darf ...

Der neue „Long Range“-Lasersensor „OptoNCDT 1760-1000“ von Micro-Epsilon ist für die genaue und schnelle Messungen aus größerer Entfernung konzipiert. Der Sensor hat einen Messbereich von 1.000 Millimeter und lässt schnelle Messungen bis 7,5 Kilohertz zu. Durch den Grundabstand von 1.000 Millimeter sind so Messungen über Entfernungen bis zu zwei Metern möglich. Parametriert wird der „OptoNCDT 1760-1000“ über das, wie es heißt, bedienerfreundliche Webinterface, worüber sich auch Messwerte und Videosignale anzeigen lassen. Zum Einsatz kommt der Lasersensor vor allem dann, wenn natürlich zum Beispiel über weite Strecken gemessen werden muss, oder der Sensor wegen Wärmeabstrahlung sowie möglicher Kollisionen mit beweglichen Maschinenteilen nicht in direkter Nähe des Messobjekts montiert werden kann. Die Echtzeit-Oberflächenkompensation ermittelt übrigens den Reflexionsgrad des Messobjektes während der laufenden Belichtung und regelt diese in Echtzeit. So könnten zuverlässige Messungen auf zahlreichen Oberflächen erfolgen, wodurch eine hohe Anwendungsflexibilität mit diesem Sensor erreicht werde.

Auf der nächsten Seite begegnen uns eine neue Inline-Farbmessung für die Extrusion des Kunststoffs Polyamid (PA), die Sicherheit erhöhende Sensoren für den Schienenverkehr und eine Positioniermöglichkeit für autonome Transportsysteme ...

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