Smarter gießen Eirich-Ideen digitalisieren die Gießereibranche

Quelle: Pressemitteilung von Eirich 3 min Lesedauer

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Auf der Weltleitmesse der Gießereiindustrie Gifa präsentiert Eirich ressourcen- und energieschonendes Know-how mit dem Fokus auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit, per neuem Konzept.

Das ist ein Schnitt durch das „schwarze Gold“ der Gießereiindustrie – in Betonit gebundener Formstoff, also Sand. Eirich hat es geschafft, dass der Umgang mit diesem Rohstoff nachhaltiger werden kann. Und zwar durch Digitalisierung. Und das ist im Rahmen der Messe Gifa zu erleben.(Bild:  Eirich)
Das ist ein Schnitt durch das „schwarze Gold“ der Gießereiindustrie – in Betonit gebundener Formstoff, also Sand. Eirich hat es geschafft, dass der Umgang mit diesem Rohstoff nachhaltiger werden kann. Und zwar durch Digitalisierung. Und das ist im Rahmen der Messe Gifa zu erleben.
(Bild: Eirich)

Bentonitgebundener Formstoff ist nach Aussage von Eirich aus Hardheim in Baden-Württemberg das schwarze Gold der Gießereibranche. Und der dafür benötigte Sand gehöre zu den meistverbrauchten Rohstoffen weltweit. Mit der steigenden Nachfrage nach Sand richtet sich der Blick immer stärker auf die Nachhaltigkeit, wie es weiter heißt. Die Gießereiindustrie verbraucht nicht zuletzt jedes Jahr über 100 Millionen Tonnen Sand. Die natürliche Ressource ist außerdem die Grundlage für optimale Gussergebnisse. Und doch wird die Relevanz der Formstoffqualität bei der Produktion bisher häufig unterschätzt. Dabei rücken Ziele, wie die Ressourcenschonung und die Reduzierung des Energieverbrauchs mittels „intelligenter“ Systeme immer mehr in den Fokus der Gießereibetriebe.

Auf der diesjährigen GIFA stellt der Spezialist für Misch- und Aufbereitungstechnik deshalb in Halle 17 sein sich selbst optimierendes Steuerungssystem für den Sandkreislauf vor. Stephan Eirich, Geschäftsführer von Eirich, erklärt: „Formsand ist ein begehrter Rohstoff und aufwendig in der Wiederaufbereitung. Deshalb ist es umso wichtiger das sogenannte ‚Schwarze Gold‘ effizient zu nutzen.“ Eirich habe nun eine smarte Sandmanagement-Technik entwickelt, die während des gesamten Produktionszyklus Rohstoffe und Energie einspare. Durch die Art von Prozess werden außerdem weniger Ressourcen verbraucht und Ausschuss minimiert, betonen die Hardheimer.

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Formsandaufbereitung mit neuem Inline-Prüfsystem

Für Gießereien, die eine optimale Formstoffqualität mit einem Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit realisieren möchten, ist das, wie es weiter heißt, umweltfreundliche Evactherm-Verfahren von Eirich das Richtige. Es dient zur Altsandkühlung und -aufbereitung unter Vakuum, in Verbindung mit dem Qualitätssystem Qualimaster. Dabei vereine eine einzige Maschine – der Eirich-Intensivmischer - die Verfahrensschritte Mischen, Kühlen und Betonitaufschluss. Der Vorteil, der sich daraus ergibt, ist, dass während des Aufbereitungsprozesses unter Vakuum sich die Sandtemperatur umgebungsunabhängig einstellen lässt. Der geschlossene Kreislauf führe dazu, dass im Gegensatz zur konventionellen Kühlung keine Feinanteile ausgetragen würden. Das schont Ressourcen, weil wertvolle Rohstoffe im Kreislauf verbleiben. Gleichzeitig verringert diese Kühlmethode Emissionen und spart Kosten für Abtransport und Deponierung, wie Eirich anmerkt.

Die Qualitätssicherung des Formstoffs ist dabei ein zentrales Element dieses Eirich-Systems. Das Herzstück ist das Inline-Prüfgerät Qualimaster AT1, das Eirich live auf der Messe vorstellt. Das IoT-kompatible Gerät (Internet of Things) nimmt von jeder Charge Proben und bestimmt Regelgrößen, wie Verdichtbarkeit und Scherfestigkeit. Weichen die geforderten Werte des Formstoffs ab, leitet das System einen Optimierungsprozess ein, so Eirich. Die stabile Prozessregelung garantiere eine kontinuierlich hohe Formstoffqualität und schließlich weniger Ausschuss bei den Gussteilen.

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