Unter Hochspannung Ejot zeigt auf der Fakuma Verbindungstechnik für die E-Mobilität

Quelle: Pressemitteilung von Ejot 2 min Lesedauer

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Automobilhersteller sind gezwungen, antriebstechnisch umzudenken. Hierbei kann die Expertise des Verbindungstechnikspezialisten Ejot punkten, die in Halle B3 zu erleben ist.

Der Automobilbau verändert sich bekanntlich hin zur Elektromobilität. Diese Antriebsalternative ist aber im wahrsten Sinne des Wortes hochspannend. Ejot präsentiert deshalb auf der Fakuma verbindungstechnische Möglichkeiten für Batterie & Co. Doch das ist nicht alles ...(Bild:  Ejot)
Der Automobilbau verändert sich bekanntlich hin zur Elektromobilität. Diese Antriebsalternative ist aber im wahrsten Sinne des Wortes hochspannend. Ejot präsentiert deshalb auf der Fakuma verbindungstechnische Möglichkeiten für Batterie & Co. Doch das ist nicht alles ...
(Bild: Ejot)

Verbindungstechnische Produkte für die Elektromobilität erfüllen häufig andere Funktionen als „klassische“ Schrauben, so Ejot. Und bei vielen Anwendungen kommen auch alternative Werkstoffe zum Einsatz. So werden hochpräzise Komponenten von Ejot etwa für den Hochvoltbereich der Elektrofahrzeuge in einem aufwändigen, mehrstufigen Kaltumformungs-Prozess aus Kupfer statt aus Stahl hergestellt, wie man erfährt. In Kombination mit einer weiteren Ejot-Fertigungsspezialität, dem Kunststoffspritzguss, ist die Kaltmassivumformung auch noch die technische Basis für hybride Komponenten aus einem Metall-Kunststoff-Mix. Diese kommen etwa als Polschrauben für die Hochvoltkontaktierung von Batteriemodulen oder als Distanzhalter zur elektrischen Entkopplung von Leiterplatten in einem On Board Charger zum Einsatz, wie Ejot erklärt.

Verbindungsmöglichkeiten für Batteriesysteme

Rund um das Thema Batterie liege der Fokus bei Ejot respektive auf der Fakuma in Friedrichshafen wieder im „Verbinden“. Denn auch dort, wo höchste Montagesicherheit und Leistungsfähigkeit gefragt seien, könne die bereits aus dem Karosserierohbau bekannte, fließlochformende FDS-Schraube ihre Vorteile voll ausspielen. Für diesen Anwendungsfall ist die Schraube mit einer speziellen Dichtfunktion versehen, die für eine sichere Befestigung des Batteriegehäuses mit dem Deckel sorgt, wie der Fakuma-Aussteller informiert. Und das ebenfalls aus dem Karosserierohbau bekannte Ejoweld-Reibelementschweißen kommt dann ins Spiel, wenn an den Batterierahmen noch Aluminiumkomponenten angefügt werden müssen. Falls der Batteriekasten aus Kunststoff statt aus Metall gefertigt ist, übernehmen EVO-PT-Schrauben die prozesssichere Direktverschraubung des Deckels an den Batterierahmen, wie Ejot anmerkt. In der Konstruktion verweist man darüber hinaus auf eine FEM-gestützte Bauteilanalyse und den digitalen Berechnungsservice EVO Calc.

Ein leistungsstarker Antrieb für Schrauben

Das Tobi-Drive-System von Ejot ist ein komplett neu entwickeltes Antriebskonzept. Aufgrund der speziellen Geometrie zwischen Antrieb und Bit könnten damit drei wichtige Anforderungen kombiniert werden. Und zwar vereinfache die axiale Ausrichtung des Systems beim Einsetzen des Bits in den Schraubenkopfantrieb das Handling auch in schwer zugänglichen Bereichen. Des weiteren sorge eine bis zu 10-fach vergrößerte Kontaktfläche zwischen Bit und Antrieb für eine geringere Flächenpressung und so für weniger Verschleiß der Werkzeuge. Und schließlich führten die großen konkaven und die kleinen konvexen Radien im Antrieb sowie eine Verjüngung zur Oberkante des Bits zu einer leichten Klemmwirkung der Schraube, so dass diese nicht aus dem Bit herausfallen könne. Das, heißt es weiter, führt zu einem sicheren Arbeiten in allen Positionen, wie zum Beispiel bei der Überkopfmontage, was auch bei automatisierten Verschraubungsprozessen klappt.

Das Tobi-Drive-System von Ejot für die prozesssichere Verschraubung, auch bei engen und schwierigen Verhältnissen, im Detail.(Bild:  Ejot)
Das Tobi-Drive-System von Ejot für die prozesssichere Verschraubung, auch bei engen und schwierigen Verhältnissen, im Detail.
(Bild: Ejot)

Darüber hinaus kann durch den Selbsthalteeffekt des Tobi-Drive-Systems auf die bisher in der Montage eingesetzte Vakuumtechnik zum Ansaugen der Schraube im Mundstück verzichtet werden, führt Ejot weiter aus. Das Antriebssystem halte auch Schrauben aus nicht-magnetischen Werkstoffen in allen Lagen sicher fest. Das spart Kosten und Zeit. Nicht zuletzt führt es zu einer Verminderung des CO2-Fußabdruckes in der Produktion.

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