Schließsysteme Elektronik ersetzt Schlüssel bei Schrank- und Maschinentüren
Elektronik ersetzt Schlüssel. Diese Substitution ermöglicht, Schließsysteme von Schaltschränken oder Maschinentüren sicherer zu gestalten und mit zusätzlichen Funktionen auszustatten. Jedoch gibt es wegen des Montage- oder Nachrüstungsaufwands Vorbehalte, gerade in kleineren Unternehmen. Sie sind unbegründet.
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„Wo ist der Schlüssel?“ Diese Frage wird täglich in vielen Unternehmen gestellt, wenn der Instandhalter einen Schaltschrank oder der Maschineneinrichter ein Werkzeugmagazin öffnen möchte. Die zeitraubende Suche nach dem passenden Schlüssel ist aber nicht der Hauptnachteil dieser jahrhundertealten Schließtechnik. Problematischer ist die Tatsache, dass der Schlüssel eine Zugangsberechtigung bedeutet und die Schlüsselverwaltung – sofern sie ernst genommen wird – einen nicht zu unterschätzenden Aufwand mit sich bringt.
Elektronik macht Schließsysteme sicherer
Die Frage, die sich in vielen Unternehmen stellt, lautet daher: „Kann man Schließsysteme mit Elektronik und Digitaltechnik sicherer machen?“ Diese Frage kann mit einem klaren „Ja“ beantworten: Der Anwender hat die Wahl zwischen mehreren Systemen, die sich unter anderem im Hinblick auf die Funktionalität und die Bedienung unterscheiden.
So steht ihm mit der Baureihe IE-G der Burg F. W. Lüling KG, Wetter, eine ganz einfache Variante zur Verfügung, die als elektromechanisches Schließsystem speziell für Schaltschränke entwickelt wurde (Bild 1). Die elektromechanische Verriegelung ist in einen kompakten Klappgriff integriert. Sie lässt sich zum Beispiel über einen Funk-Transponder oder über das Smart-Open-System von Burg aktivieren.
Elektromechanische Schließsysteme zur Erstausstattung und Nachrüstung
Diese elektromechanischen Schlösser können in bestehende Zutrittssysteme von Anbietern wie der Kaba AG, Wetzikon (Schweiz), und der Simons-Voss Technologies AG, Unterföhring bei München, integriert werden. Außerdem steht eine Offlinelösung zur Verfügung, die keine Anbindung an übergeordnete Systeme benötigt.
Die IE-G-Schließsysteme eignen sich daher nicht nur zur Erstausrüstung, sondern auch zur Nachrüstung. Für die nachträgliche Montage können Adapterplatten für verschiedene Lochbilder eingesetzt werden. Alternativ dazu hat Burg eine elektronische Griffschale (IE-GS) entwickelt (Bild 2 – siehe Bildergalerie), die unter anderem an Schaltschränken und Spinden montiert werden kann.
Auch ganz einfache Hebelschlösser lassen sich auf diese Weise modernisieren und sicherer machen. Daher verfügen elektronische Hebelschlösser – wie die der Burg-Baureihe E-HS – über einen Freilauf, der ein Aufbrechen extrem erschwert (Bild 3). Die Zugangselektronik dieser Baureihe sitzt in einem kompakten, externen Gehäuse, das einfach im Schrankinneren platziert wird. Für Magazin- und andere Schränke mit Zentralverschluss gibt es ein Transpondersystem, bei dem die Leseeinheit entweder außen am Schrank oder verdeckt angebracht wird.
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