Doppelt interessant! Elon Musk kombiniert Spacex mit XAI und Gegner Waymo rüstet auf

Quelle: dpa 3 min Lesedauer

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Wie jetzt bekannt wurde, will Elon Musk seine Raumfahrtfirma Spacex mit dem KI-Experten XAI verquicken. Parallel dazu, schickt sich der Robotaxihersteller Waymo an, die „Kriegskasse“ zu füllen ...

Himmelsrechner! Elon Musk will der Energiekrise in Sachen Rechenleistung für künstliche Intelligenz den Kampf ansagen. Dazu legt er das Know-how von Spacex und XAI jetzt zusammen. Gleichzeitig baut sich der Robotaxi-Konkurrent Waymo ein finanzkräftiges Polster für die Expansion auf Erden auf ...(Bild:  Tesla)
Himmelsrechner! Elon Musk will der Energiekrise in Sachen Rechenleistung für künstliche Intelligenz den Kampf ansagen. Dazu legt er das Know-how von Spacex und XAI jetzt zusammen. Gleichzeitig baut sich der Robotaxi-Konkurrent Waymo ein finanzkräftiges Polster für die Expansion auf Erden auf ...
(Bild: Tesla)

Gemeinsam sollen die Unternehmen Spacex und XAI nun unter anderem Rechenzentren für energieintensive Aufgaben bauen, die im All stationiert werden, wie der US-Techmilliardär dazu ankündigte. Dafür brauche es die Rakete Starship, weil sie auch größere Lasten nach oben bringen kann. Musk schätzt (mal wieder), dass das in zwei bis drei Jahren der günstigste Weg sein müsste, um Rechenleistung für künstliche Intelligenz (KI) zu generieren. Zunächst werde der Deal es aber ermöglichen, XAI mit Milliarden aus den Kassen von Spacex zu versorgen. Der KI-Player habe nämlich einen hohen Kapitalverschleiß und müsse sich gegen starke Konkurrenten – unter anderem Google und „ChatGPT“-Erfinder „OpenAI“ – durchsetzen, um erfolgreich zu sein. Spacex und zuletzt auch Tesla steckten übrigens im Rahmen von Finanzierungsrunden bereits jeweils zwei Milliarden Dollar in XAI und bekamen dafür Beteiligungen. Spacex ließ sich die Übernahme von XAI wohl 250 Milliarden Dollar kosten, wie US-Medien wissen wollen. Offizielle Angaben dazu gab es aber nicht. Die kombinierte Superfirma aus Raumfahrt und KI soll aber insgesamt mit rund 1,25 Billionen Dollar bewertet werden, wie zuvor der Finanzdienst Bloomberg berichtete.

Musk-Superfirma soll Energiedilemma bei KI entschärfen

Musk visionierte dabei von stündlichen Starts der Starship-Raketen mit jeweils 200 Tonnen Nutzlast. Damit will man Millionen Tonnen Technik ins All schießen, wie Musk glaubt. Den Strom sollen sollen die stellaren Rechenzentren nach Musks bereits bekannten Vorstellungen aus Sonnenenergie tanken, während die USA dafür momentan die Atomkraft wieder ausbauen. Fabriken auf dem Mond aber könnten von dortigen Ressourcen profitieren und Satelliten bauen, die man noch tiefer im Weltall platzieren könnte, schrieb Musk weiter. In seinem Firmengeflecht entwickelt Tesla bekanntlich auch humanoide Roboter, die auch unter widrigen Bedingungen einsetzbar sein sollen. Musk verkündet aber auch schon seit vielen Jahren, den Mars besiedeln zu wollen. Und Starship machte bisher lediglich Testflüge, von denen längst nicht alle erfolgreich waren. Aber Spacex ist heute auch praktisch unverzichtbar für das US-Raumfahrtprogramm. Allerdings sei es umstritten, ob eine solche Technik im All wirklich günstiger wäre. Musk hält wohl einen Anteil von rund 40 Prozent an beiden Unternehmen. Für beide sieht man wohl weiterhin einen Börsengang vor. Gleichzeitig tut sich was in Sachen autonomes Fahren ...

Fährt Waymo mit gefüllter Milliardenkasse Tesla davon?

In einem anderen Hightech-Wettlauf geht es um den Markt für fahrerlose Robotaxis. Denn derzeit füllt, wie es heißt, die Google-Schwester Waymo ihre Kassen für eine globale Expansion. Waymo sammelte von Investoren nicht weniger als 16 Milliarden Dollar (13,5 Milliarden Euro) in einer Finanzierungsrunde ein, wie betont wird. Das Unternehmen wurde dabei insgesamt mit 126 Milliarden Dollar bewertet. Es könnte für Musk eng werden. Denn die Robotaxis von Waymo brachten inzwischen ohne einen Menschen am Steuer über 400.000 bezahlte Fahrten mit Passagieren pro Woche in sechs US-Städten hinter sich, sowie auch im Silicon Valley. Waymo streb auch einen schnellen Ausbau in den USA an und schickte die autonomen Fahrzeuge bereits nach London und Tokio. Insgesamt fuhren Waymo-Robotaxis bisher gut 204 Mio Kilometer ohne Mensch am Steuer! Tesla-Robotaxis sieht man dagegen nur im texanischen Austin und sie brauchen noch immer einen Aufpasser. Bekanntlich beharrt Musk auf der Idee, nur mit Kameras autonomes Fahren hinzubekommen, während Waymo auf zusätzliche Technik setzt, wie etwa Laserradare (Lidar). Must glaubt dennoch die Nummer eins werden zu können, was Robotaxis angeht.

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