Besuch beim Kriegsgott Elon Musk will 2026 das Starship zum Mars schicken

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Space-X-Gründer Elon Musk hat eine Marsmission mit seiner Rakete Starship für 2026 angekündigt, wie die dpa am Wochenende gemeldet hat.

Hier rauscht ein Starship des Elon-Musk-Unternehmens Space-X in den Himmel über Florida. Trotz einiger Rückschläge bei Tests, plant Musk nun einen Flug zum Mars – zunächst mit dem Roboter Optimus an Bord. Später sollen Astronauten den Fuß auf den roten Planeten setzen.(Bild:  Space-X)
Hier rauscht ein Starship des Elon-Musk-Unternehmens Space-X in den Himmel über Florida. Trotz einiger Rückschläge bei Tests, plant Musk nun einen Flug zum Mars – zunächst mit dem Roboter Optimus an Bord. Später sollen Astronauten den Fuß auf den roten Planeten setzen.
(Bild: Space-X)

Das Starship startet Ende nächsten Jahres mit Optimus an Bord zum Mars, wie Elon Musk kürzlich auf der Plattform X postete. Und bei Optimus handelt es sich um den humanoiden Roboter, den Tesla 2022 vorgestellt hatte. Wenn die Landung auf dem Planeten, der im Idealfall „nur“ rund 54 Millionen Kilometer von der Erde entfernt kreist, erfolgreich sein sollte, sollen bemannte Missionen folgen. Als mögliches Datum für dieses historische Ereignis nennt Musk das Jahr 2029 für die Landung auf dem roten Planeten, doch wahrscheinlicher ist 2031, wie er anmerkt. Wie ernst zu nehmen die Ankündigung des Geschäftsmannes se, bleibe unklar. Musk hat in der Vergangenheit wiederholt ambitionierte Ankündigungen gemacht, auf denen nichts Konkretes folgte. Andererseits gilt der 53-jährige, derzeit enge Vertraute von Donald Trump, als einer der innovativsten Unternehmer seiner Generation, der große Projekte gegen alle Skepsis immer wieder zum Erfolg führen konnte.

Tests mit Starship offenbaren noch Mängel

Die Nasa will übrigens mit dem Starship Astronauten zum Mond schicken, während Space-X eben den Mars anpeilt. Dafür gab es bisher aber noch keinen genauen Zeitplan. Und zuletzt hatte es bei Tests der Rakete, die größer als die Freiheitsstatue in New York ist, gleich mehrere Rückschläge gegeben. Beim achten Testflug des größten jemals gebauten Raketensystems vor wenigen Tagen zerbrach etwa die obere Stufe in viele Teile. Die Trümmer zogen als lang glühende Leuchtstreifen über den Himmel über Florida und über der Karibik. Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA stoppte zeitweise Starts und Landungen an mehreren Flughäfen in Florida. Außerdem ordnete die Behörde – typisch nach solchen Vorfällen – eine Untersuchung an. Erstmals war das Raketensystem im April 2023 getestet worden - und damals nach wenigen Minuten komplett explodiert. Bei weiteren Tests hatte die obere Stufe aber das All erreicht und war auch kontrolliert im Indischen Ozean gelandet.

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