E-Mobilität Elring Klinger erhält Großauftrag von BMW über Zellkontaktiersysteme

Von Claus-Peter Köth 1 min Lesedauer

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Bis zum Produktionsstart 2025 will der Zulieferer einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag investieren. Der Konzernumsatz legte im ersten Quartal 2023 deutlich zu.

(Bild:  ElringKlinger)
(Bild: ElringKlinger)

Der Automobilzulieferer Elring Klinger wird BMW mit Zellkontaktiersystemen für die Neue Klasse beliefern. Der Auftrag sei ein weiterer Meilenstein auf dem Weg der Transformation des Unternehmens, erklärte der scheidende Vorstandsvorsitzende Stefan Wolf; er trage dazu bei, im Jahr 2030 einen Umsatz von mehr als drei Milliarden Euro zu erzielen.

Zellkontaktiersysteme für Lithium-Ionen-Batterien von ElringKlinger können direkt auf den Zellverbund aufgesetzt und verschweißt werden. (Bild:  ElringKlinger/Hutzenlaub)
Zellkontaktiersysteme für Lithium-Ionen-Batterien von ElringKlinger können direkt auf den Zellverbund aufgesetzt und verschweißt werden.
(Bild: ElringKlinger/Hutzenlaub)

Zellkontaktiersysteme sind Teil des Produktportfolios von Elring Klinger für die nächste Generation der Mobilität und werden laut Mitteilung bereits seit mehr als zehn Jahren in Serie hergestellt. Sie seien auf Kundenanforderungen abgestimmt und werden auf den Zellverbund aufgesetzt. Neben den funktionellen Aufgaben des Spannungsabgriffs beinhalten sie die Spannungs- und Temperatursensorik und weisen so einen hohen Integrationsgrad auf.

Die Serienfertigung der Zellkontaktiersysteme erfolgt auf vollautomatisierten Anlagen. Der europäische Produktionsstart des Auftrags ist für 2025 im baden-württembergischen Neuffen vorgesehen. Anschließend beginnt die Fertigung und Auslieferung für den asiatischen Markt. Bis zum Anlauf will Elring Klinger einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in neue Produktionsanlagen und Infrastrukturmaßnahmen investieren.

Erfolgreicher Start ins Jahr 2023

Der Zulieferer ist positiv ins erste Quartal 2023 gestartet. Der Konzern erzielte Erlöse in Höhe von fast 488 Millionen Euro. Ein Plus von gut zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Währungseffekte spielten dabei mit 0,4 Millionen Euro oder 0,1 Prozent so gut wie keine Rolle.

Bei deutlich gesteigertem Umsatz sowie hohen Materialpreisen im Auftaktquartal 2023 konnte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um knapp elf Millionen Euro auf über 53 Millionen Euro gesteigert werden. Die Abschreibungen lagen mit 27 Millionen Euro leicht unterhalb des Vorjahresniveaus. Insgesamt erzielte der Konzern ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von gut 26 Millionen Euro. Das entspricht einer Ebit-Marge von 5,4 Prozent.

Der Zulieferer bestätigte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr und geht weiterhin von einer Umsatzentwicklung aus, die organisch deutlich über dem globalen Marktniveau liegen wird.

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