Geschliffene Zukunft Emag-Schleif-Know-how unterstützt E-Mobilität

Von Emag 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Emag SU ist Spezialist für Schleifsysteme und -prozesse. Und mit den Schleifmaschinen G 160 und G 250 stellt man hochwertigste Oberflächen für E-Mobil-Getriebe in Aussicht.

Emag SU stellt mit der G 160 und der G 250 (Bild) zwei Schleifsysteme vor, die bei der Herstellung von Verzahnungsbauteilen für die E-Mobilität punkten sollen. Beide verfügen etwa über einen Doppeltisch, um im Vergleich zu anderen Systemen Bearbeitungszeit zu sparen.(Bild:  Emag SU)
Emag SU stellt mit der G 160 und der G 250 (Bild) zwei Schleifsysteme vor, die bei der Herstellung von Verzahnungsbauteilen für die E-Mobilität punkten sollen. Beide verfügen etwa über einen Doppeltisch, um im Vergleich zu anderen Systemen Bearbeitungszeit zu sparen.
(Bild: Emag SU)

Besondere Präzision und Prozesssicherheit prägen den Automobilbau seit vielen Jahrzehnten. Mit der Etablierung der E-Mobilität wachse der Qualitätsanspruch zusätzlich, denn viele Komponenten für Elektromotoren müssten noch „perfekter“ gefertigt werden. Zumeist geht es dabei um besonders hochwertige Oberflächen, die im Mikrometerbereich liegen, damit zum Beispiel an den Verzahnungsbauteilen keine lauten Laufgeräusche entstehen, denn der vergleichsweise leise laufende E-Motor würde diese akustisch nicht überdecken, wie Emag SU erklärt. Vor diesem Hintergrund entwickeln die Spezialisten unter anderem Hochleistungs-Schleifsysteme für Verzahnungsteile inklusive kurze Span-zu-Span-Zeiten, „intelligente“ Achskonzepte, thermische und mechanische Stabilität sowie mit einer hohen Bedienfreundlichkeit.

Die schnellste Schleifmaschine ihrer Art

Dabei empfiehlt sich die G 160 bei Bauteilen bis Modul drei und einem maximalen Außendurchmesser von 160 Millimetern. In diesem Anwendungsfeld sei sie die schnellste Maschine auf dem Markt, was sich durch zwei parallele Werkstücktische erklärt, die abwechselnd mit hohem Tempo zur Schleifscheibe verfahren. Während also ein Bauteil bearbeitet wird, setzt der interne Beladeroboter einen Rohling in die andere Spindel ein beziehungsweise entlädt zuvor das fertige Bauteil, erklärt der Hersteller. Darüber hinaus sorge das Achskonzept für die in der E-Mobilität so wichtigen perfekten Oberflächen. Entscheidend ist dabei, dass die G 160 über keine Tangentialachse verfügt, sondern die vorhandenen Y- und Z-Achsen durch eine simultane Bewegung eine „virtuelle“ Tangentialachse erzeugen. Deshalb, so Emag SU, ist der Abstand zwischen A-Achse und Werkzeugkontaktpunkt sehr klein, was die sogenannten Geisterfrequenzen auf der Oberfläche des Bauteils verhindert.

Bildergalerie

Welche Möglichkeiten dieser Ansatz für die E-Mobilität eröffnet, zeigt etwa das Beispiel der Zwischenwelle mit 21 Zähnen und normalem Modul, wobei eine Boden-zu-Boden-Zeit von nur 33 Sekunden (inklusive Verschränkungskompensation und anteiliger Abrichtzeit) und eine Schleifzeit von nur 25 Sekunden winken. Ähnliche Leistungswerte zeigten sich bei einer Eingangswelle mit 26 Zähnen und einem Modul von 1,6 Millimetern. Hier beträgt die reine Schleifzeit nur 28 Sekunden, betont Emag SU.

Die „große Schwester“ steht in nichts nach ...

Auch die größere Maschine G 250 punkte mit Präzision, minimalen Span-zu-Span-Zeiten, kurzen Rüstzeiten und Zuverlässigkeit bei Bauteilen mit einer maximalen Länge von 550 Millimetern. Die Maschine hat auch einen Doppeltisch. Be- und Entladevorgänge sowie das Messen von Komponenten werden somit hauptzeitparallel durchführbar. Außerdem sei zu bemerken, dass der Schleifdorn Schleifscheiben mit unterschiedlichen Durchmessern aufnehmen kann. Auch ist die gesamte Konstruktion sehr steif. Wälzschleifen und Profilschleifen finden auf der Hauptschleifspindel statt, sodass die Maschine keinen Wärmegang hat.

Auch lässt sie sich die G 250 in wenigen Minuten für das jeweils andere Verfahren umrüsten. Im Bereich der E-Mobilität kommt dieses System zum Beispiel beim Schleifben von Achsantriebsrädern zum Einsatz. Die Boden-zu-Boden-Zeit betrage dabei nur 69 Sekunden (inklusive Verschränkungskompensation und anteiliger Abrichtzeit). Emag SU merkt an, dass die eigentliche Schleifzeit sogar nur 58 Sekunden beträgt. Eine vergleichbar hohe Produktivität erreicht die G 250 bei der Bearbeitung von Ritzen mit stark balligem Zahnflankenprofil und normaler Balligkeit in der Flankenlinie. Die Boden-zu-Boden-Zeit dauert 33 und die reine Schleifzeit 28 Sekunden. Dabei wird eine DIN-3962-Qualität von 4 erreicht, wie man betont.

(ID:49877900)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung