Robotik

Energieführungen machen Roboter in der Lasermesstechnik beweglich

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Der Innenraum ist in drei gleich große Kammern aufgeteilt. Dadurch wird eine Separierung und sichere Leitungsführung gewährleistet, auch bei Leitungen mit stark unterschiedlichen Durchmessern. Da der Außenring an der jeweiligen Kammer über einen Durchbruch verfügt, lässt sich das System durch einfaches Eindrücken der Leitungen bestücken.

Das erspart arbeits- und zeitintensives Durchfädeln ebenso wie Werkzeug für die Leitungsbelegung. Auch das Verlegen von einbaufertig konfektionierten Leitungen mit Steckverbindungen ist dank der durchbrochenen Konstruktion möglich.

Befestigungspunkte können dem Bewegungsablauf des Roboters optimal angepasst werden

Die Fixierung und Weiterführung der Energieführung erfolgt mit Schnellspannhaltern, die mit zwei Schrauben befestigt werden. Sie passen an jedes Kettenglied, sodass die Befestigungspunkte dem Bewegungsablauf des Roboters optimal angepasst werden können. Ein umfangreiches, applikationsspezifisches Zubehörsortiment rundet das Programm ab.

Eine Seele aus Stahl

Bei den schnellen Bewegungen der Knickarm-Roboter während der High-Speed-Werkstückvermessung treten hohe Beschleunigungen und damit große Zugkräfte an der Energieführung auf. Um diese übertragen zu können, haben die Robotrax-Kettenglieder in der Mitte eine Bohrung, durch die ein Stahlseil gezogen und an beiden Seiten mit einem Klemmstück fixiert wird.

Statt der Leitungen und Schläuche übernimmt so die Stahlseilseele die Funktion der Kraftübertragung. So sind Beschleunigungen bis zu 10 g und höher realisierbar; eine Torsion der Längsachse bis ±380°/m ist möglich. Ein aktiver Rückholmechanismus ermöglicht definierte Bewegungsabläufe und dadurch bis zu 4-fach höhere Standzeiten der Energieführung.

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