Ziehl-Abegg

Energieoptimierte Ventilatoren sorgen mit wenig Strom für frischen Wind

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Owlet-Ventilator ist leiser und strömungsgünstiger

Außerdem ist der FE 2 Owlet geräuschärmer als seine Vorgänger. „Wir haben uns die Eule als Vorbild herangezogen, weil Greifvögel besonders leise fliegen“, so Fenkl. Das liege an der sägezahnförmig konstruierten Abrisskante der Flügel, die Turbulenzen reduziere. Genau dieses Prinzip hat sich Ziehl-Abegg zunutze gemacht und die gezackten Flügel der Eule auf den Owlet-Ventilator übertragen. Damit wird der Ventilator nicht nur leiser, durch die verbesserten Strömungseigenschaften steigt zudem der Wirkungsgrad. „Wir nähern uns dabei dem technischen Optimum“, sagt Fenkl.

Um den Gesamtwirkungsgrad von Lüftungssystemen ebenfalls zu verbessern, wünscht sich der Ziehl-Abegg-Vorstandsvorsitzende mehr interdisziplinäres Denken: „Wenn erst ganz zum Schluss an den Ventilator und seine optimalen Arbeitsbedingungen gedacht wird, ist eine Optimierung des Gesamtsystems nur noch sehr schwer möglich.“

Gesamtkostenbetrachtung ist notwendig

Dabei spielt der Preis für die Bauteile nach Erfahrung des Lüftungsexperten mittlerweile nicht mehr die alleinige Hauptrolle, sondern vielmehr die Gesamtkosten. „Etwa seit 2003 spüren wir ganz konkret, dass die Kunden bereit sind, Mehrpreise für energieeffizientere Produkte zu zahlen.“ Angesichts der steigenden Strompreise werde sich dieser Trend in den kommenden Jahren wahrscheinlich noch verstärken.

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