Fakuma 2008 Engel zeigt Hochleistungs-Spritzgießen bei maximaler Energieeffizienz

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Energieoptimierte, leistungsstarke Maschinenkonzepte stehen im Mittelpunkt von Engel auf der Fakuma 2008. Ein Highlight ist dabei die neue Spritzgießmaschine Engel Duo 500 pico, eine Kompaktverson der bewährten Duo-Großmaschinenreihe. Eine Hybrid- und drei elektrische Maschinen komplettieren das Ausstellungsspektrum des Spritzgießmaschinen-Herstellers.

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Nachhaltig energieeffizient und trotzdem leistungsstark – dieses Credo veranschaulicht Engel auf der Fakuma 2008 anhand von fünf Maschinenkonzepten, die laut dem Maschinenhersteller diesem Anspruch mehr als gerecht werden. So bildet die 340 m² Standfläche des Spritzgießmaschinen-Herstellers den Rahmen für „eine durch und durch grüne Leistungsschau“, heißt es – nicht nur in Bezug auf die Farbe der Maschinen.

Kompaktes Kraftpaket auf Basis der Großspritzgießmaschinenreihe

Als wichtigste maschinentechnische Innovation wird die neue kompakte Spritzgießmaschine Duo 500 pico herausgestellt. Bei der Entwicklung dieser 5000-kN-Spritzgießmaschine, die auf der Großmaschinenreihe basiert, wurde viel Wert auf eine Minimierung von Stellfläche und Gewicht gelegt. Die Lösung liegt in einem Zwei-Platten-Schließsystem, das laut Engel die Energieeffizienz erhöht und eine sehr kurze Trockenlaufzeit (2,6 s) ermöglicht. Die Spritzgießmaschine Duo 500 pico sei damit „die schnellste Zwei-Platten-Maschine am Markt“, heißt es – und das bei einem vergleichsweise geringen Energieverbrauch.

Auf der Fakuma 2008 demonstriert Engel diese Kompakt-Spritzgießmaschine (Duo 3550/500) in einer typischen Teletronics-Anwendung. Damit wird ein Frontrahmen für einen 20-Zoll-Monitor spritzgegossen. In der Praxis werden diese Rahmen vom ungarischen Spritzgießer Jasz Plasztik hergestellt und an einen Elektronikkonzern geliefert.

Ein weiteres Highlight dieser Spritzgießdemonstration ist ein Roboter der neuen Linear-Baureihe von Engel. Als Kennzeichen dieses Handling-Systems wird die gewichtsoptimierte Bauweise hervorgehoben. Dennoch sei die Mechanik sehr stabil. Der Grund dafür liegt in einer neuen Antriebstechnik. Sie ermöglicht laut Engel eine hohe Achsdynamik und eine kompakte Bauweise. Eines neues Bus-System (inklusive Ein- und Ausgangsbausteine) minimiere dabei die Reaktions- und Kommunikationszeiten.

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