Entgraten Entgratwerkzeug bearbeitet Bohrungskanten prozesssicher
In einem Arbeitsgang können mit einem Entgratwerkzeug die Vorder- und Rückseite von Bohrungskanten sauber entgratet werden. Für die unterschiedlichen Bohrungsdurchmesser von 1,2 bis 7,5 mm gibt es entsprechende Schneidwerkzeugeinsätze.
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Das genaue und prozesssichere Entgraten von ebenen oder gewölbten Bohrungskanten sowie an schwer zugänglichen Stellen bedarf eines pfiffigen Werkzeugs. Denn mit herkömmlichen Entgratwerkzeugen sind diese Aufgaben nicht zufriedenstellend oder nur kosten- und zeitintensiv zu bewerkstelligen.
Entgratwerkzeug für Bohrungskanten modular aufgebaut
Der Werkzeugspezialist Kempf stellt mit dem GMO-Entgratwerkzeug (Bild 1) ein modulares System bereit: In Sekundenschnelle lassen sich auch kleinste Bohrungen sauber bearbeiten sowie Bohrungen auf der Vorder- und Rückseite anfasen. Dabei lässt sich das Werkzeugsystem durch verschiedene Federn und Einsätze an die jeweilige Aufgabe optimal anpassen.
Mit dem GMO-Entgratwerkzeug ist der Anwender in der Lage, in einem Arbeitsgang die Vorder- und Rückseite von Bohrungskanten (Querbohrungen) sauber zu entgraten (Bild 2 – siehe Bildergalerie). Das System ist für Bohrungsdurchmesser von 1,2 bis 7,5 mm geeignet. Für diese unterschiedlichen Bohrungsdurchmesser gibt es entsprechende Schneidwerkzeugeinsätze, die schnell und einfach gewechselt werden können.
Feder reguliert Anpressdruck des Entgratwerkzeugs
Eine einstellbare Druckfeder reguliert den Anpressdruck des Werkzeugs an das Werkstück. Dazu stehen verschiedene Druckfedern mit unterschiedlicher Druckkraft zur Verfügung.
Je nach Entgratstärke oder Werkstoffeigenschaften wählt der Anwender die passende Feder aus. Zum Beispiel bei Aluminium eine schwache, bei Edelstahl eine starke Druckfeder. Zusätzlich gibt es eine Stellschraube, um das Ausschwenkmaß der Hartmetall-Schneide auf den gewünschten Entgratdurchmesser zu begrenzen.
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