Superfinish-Verfahren
Entwicklungsschub beim Superfinishen von Windkraft-Hauptlagern

Ein Gastbeitrag von Thomas Harter 3 min Lesedauer

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Eine innovative Fertigungslösung von Supfina macht jetzt die Oberflächenfeinstbearbeitung von Ringen für Großwälzlager möglich. Dadurch ergeben sich viele Vorteile, allen voran die signifikante Verlängerung der Lagerlebensdauer

Die Supfina RacePro 4000 ist eine innovative Fertigungslösung für die Oberflächenfeinstbearbeitung von Ringen bis 4000 Millimeter Durchmesser für Großwälzlager.(Bild:  Supfina)
Die Supfina RacePro 4000 ist eine innovative Fertigungslösung für die Oberflächenfeinstbearbeitung von Ringen bis 4000 Millimeter Durchmesser für Großwälzlager.
(Bild: Supfina)

Angesichts der immer kürzer werdenden Entwicklungszyklen für Windenergieanlagen und der parallelen Verkürzung der Testphasen, stehen Hersteller unter enormem Druck. Simulationen und komplexe Modelle ersetzen zunehmend reale Tests, was das Risiko von Ausfällen, insbesondere bei den Hauptlagern, erhöht. Da das Hauptlager das zentrale Element des Antriebsstrangs ist, sind die Auswirkungen eines Ausfalls besonders gravierend. Es ist das Herz der Anlage und muss der Lebensdauer der gesamten Windenergieanlage entsprechen. Darüber hinaus erhöht der anhaltende Trend zu größeren und leistungsfähigeren Anlagen sowie der wachsende Wettbewerb auf dem globalen Markt den Druck auf die Branche.

Innovationen im Superfinish von Windkrafthauptlagern für erhöhte Sicherheit

Das Superfinish-Verfahren, auch Microfinish, Honen oder in der Norm Kurzhubhonen genannt, ist in der Wälzlagerindustrie seit Jahrzehnten etabliert. Es wird zur Herstellung der einzelnen Lagerkomponenten – Innenring, Außenring und Wälzkörper – eingesetzt und erzeugt präzise definierte Oberflächenkennwerte und Strukturen. Diese gewährleisten ein optimales tribologisches Zusammenspiel der Lagerkomponenten. Während das Superfinish-Verfahren bei der Fertigung von Pendelrollenlagern und Getriebelagern längst Standard ist, hat es sich in den letzten Jahren auch bei Wälzkörpern wie Kegelrollen zunehmend durchgesetzt. Bei der Fertigung von Lagerringen hingegen bleibt dessen Anwendung bisher begrenzt.

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