Interview
Mit der Stimme zum Erfolg – so nutzen Sie Ihre Stimme voll aus

Von Christina Welnhofer 4 min Lesedauer

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Was für einen Einfluss hat die eigene Stimme auf den beruflichen Erfolg? Das Sprechen hat sich Helge Sidow, professioneller Sprecher und Autor, zum Beruf gemacht. Mit einigen Tipps und Tricks kann die Stimme trainiert werden und sich so auch positiv auf das Arbeitsumfeld auswirken.

Seit über 30 Jahren ist Helge Sidow als professioneller Sprecher tätig. Laut ihm, hat eine überzeugende Kommunikation nichts mit Glück zu tun, sondern beruht auf dem richtigen Mindset.(Bild:  Helge Sidow)
Seit über 30 Jahren ist Helge Sidow als professioneller Sprecher tätig. Laut ihm, hat eine überzeugende Kommunikation nichts mit Glück zu tun, sondern beruht auf dem richtigen Mindset.
(Bild: Helge Sidow)

Gutes Sprechen beginnt im Kopf. Viele Menschen befassen sich nicht mit ihrer Stimme und handeln es ab als genetische Veranlagung. Doch wie wollen wir mit unserer Stimme eine Wirkung erzielen, wenn wir uns nicht selbst damit befassen? Deshalb fängt gutes Sprechen mit uns an und damit, wie wir klingen. Das merkt man recht schnell, wenn man sich zum Beispiel beim Sprechen selbst aufnimmt. Dabei sollten wir unserer Stimme aber immer wertfrei begegnen und sie neutral beurteilen. Beim Anhören der Aufnahme stellen wir dann schnell fest, ob uns unsere Sprechweise stört und wie wir sie verändern wollen. Die gute Nachricht: Wir können alles an unserer Stimme in einem gewissen Maße beeinflussen.

Die Stimme ist also wie ein Instrument das wir lernen können?

Genau. Je nach Veranlagungen ist unsere Stimme eher höher oder tiefer angesiedelt. Das können wir nicht beeinflussen, aber wir können an unserer Geschwindigkeit, Deutlichkeit und Resonanz arbeiten. Resonanz bedeutet, wie wir unsere Stimme klangvoller und voluminöser klingen lassen. Wichtig ist auch, wie wir sprechen und wie wir mit unserer Stimme arbeiten. Beispielsweise sollten wir in Gesprächen darauf achten, dass unsere Stimme lebendig bleibt. Das heißt schwungvoll und mit unterschiedlichen Tonlagen. Denn, wenn wir zu monoton sprechen, sinkt der Anreiz uns zuzuhören.

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