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Der Laser erweitert die Möglichkeiten für Diamantwerkzeuge
Diamant – ein Stoff, der beim Zerspaner geliebt wird, trifft beim Werkzeughersteller nicht unbedingt auf Begeisterung, so Rollomatic, denn seine Härte macht die Bearbeitung schwer. Deshalb waren die Geometrievarianten bei PKD-bestückten oder CVD-Diamantwerkzeugen bis dato eher bescheiden. Doch das Machbarkeitsspektrum in diesem Segment wird mit der neusten Generation der Laserschneidmaschinen von Rollomatic, der Lasersmart 510, deutlich breiter, so der Aussteller. Der Laser, erklärt Rollomatic, eröffnet viel mehr Möglichkeiten, wie beispielsweise extrem scharfe Schneidkanten mit Radien von 0,001 mm und sogar darunter. Die enorm produktive Lasertechnik drücke die Bearbeitungszeiten auf 25 % im Vergleich zu anderen Methoden, und das bei sehr hoher Qualität. „Dass unsere Maschine alle Prozesse in einem Arbeitsgang erledigt, spart Zeit ein und steigert deutlich die Produktivität“, wirft Sven Peter, Produktmanager Laser bei Rollomatic, ein. Bisher, so Peter, war die Herstellung scharfer Schneiden auf CVD-beschichteten Hartmetallwerkzeugen wiederholgenau kaum machbar. Nun könne man aber erfreuliche Nachrichten mitteilen, denn mit der neu entwickelten Schärftechnologie sollen sich auch in Sachen CVD-Beschichtung scharfe und definierte Schneidkanten produktionssicher einbringen lassen, was die Anwendungsmöglichkeiten dieser Werkzeugtypen deutlich erweitere.
Gezielte Kurse vermitteln noch die allerletzten Tricks und Kniffe
Doch, gibt Rollomatic zu verstehen, sind nicht nur Schleifmaschinen alleine erfolgsentscheidend für die Herstellung effizienter und am Markt begehrter Werkzeuge: Hauptsächlich sind es die Menschen, die solche Werkzeuge konstruieren und die Personen, die diese Ideen dann auf der Rollomatic-Maschine ordnungsgemäß und hochwertig umsetzen. „Weil es aber immer schwerer wird, an gutes Fachpersonal zu kommen, haben wir ein umfangreiches und modulares Ausbildungsprogramm zum Werkzeugschleifen aufgebaut“, so Wunderlin. Dazu bietet Rollomatic viele Kurse im Jahr an, durchgeführt von mehrsprachig ausgebildeten Experten. Diese können sowohl beim Anwender als auch in den Schulungszentren in der Schweiz, USA, Japan, Taiwan, Thailand und China abgehalten werden. Bei den Schulungen werde die komplette relevante Themenpalette abgebildet: Schleifen, Wartung, Lean Production, Laser und Robotik. „Ob Grindsmart, Grindsmart Nano, Lasersmart oder Shapesmart: Für alle Rollomatic-Systeme gibt es spezielle Lerneinheiten und Qualifizierungsstufen“, fügt Wunderlin an, „So kommt jeder, egal auf welchem Wissensstand er ist, auf seine Kosten.“ So manchem Expertenbediener, der seine Maschine zwar in- und auswendig kennt, konnten die Spezialisten dabei noch einige Tricks verraten, die hin und wieder sogar für den entscheidenden Durchbruch in puncto Werkzeugdesign oder Schleifprozess gesorgt haben, betont Wunderlin.
Auf alle Marktsituationen rechtzeitig vorbereitet sein
In Sachen Werkzeugschleifen, Innovationen in der Laserbearbeitung und Rundschleifen habe sich Rollomatic ein bemerkenswertes Portfolio aufgebaut, damit Anwendern trotz schnelllebiger Absatzmärkte, neuer Wettbewerber und individualisierter Produkte flexiblere Produktionssysteme schnell zur Verfügung stehen könnten. Eilt es besonders, dann greift Rollomatic auf ein Komplettpaket mit Fokus auf außergewöhnliche Präzision und Wertigkeit zurück, wie es weiter heißt. Durch die Verknüpfung mit smarten Automatisierungsoptionen könne sich der Anwender nun ein Produktionsumfeld schaffen, das autonom und überaus effizient mit höchster Qualität überzeuge.
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