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Vernetzung und Digitalisierung auf der Grindtec 2020 Erleben Sie die smarte Seite der Schleiftechnikwelt hautnah

| Redakteur: Peter Königsreuther

Ohne ständige Eingriffe zu fertigen und dabei noch Ressourcen sparen, ist der Wunsch vieler Unternehmen. Rollomatic demonstriert auf der Grindtec 2020 mit seinen System live, wie das beim Schleifen funktionieren kann.

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Die Smart Factory ist nach Ansicht vieler Experten das Idealbild der Produktion von morgen. Rollomatic präsentiert deshalb auf der Grindtec 2020 in Halle 5 am Stand 5077 realitätsnahe Systeme, die bei fast jedem Werkzeughersteller mühelos eingesetzt werden können, wie das Unternehmen verspricht.
Die Smart Factory ist nach Ansicht vieler Experten das Idealbild der Produktion von morgen. Rollomatic präsentiert deshalb auf der Grindtec 2020 in Halle 5 am Stand 5077 realitätsnahe Systeme, die bei fast jedem Werkzeughersteller mühelos eingesetzt werden können, wie das Unternehmen verspricht.
(Bild: Rollomatic)

Smart Factory, autonome Produktion und Internet of Things – haben immer noch ein Stück weit den Nimbus des Visionären, doch kommt das Ganze tatsächlich Stück für Stück im Produktionshallen an, sagt Rollomatic. Und das auch oft viel schneller als gedacht, denn findige Entwickler arbeiten daran, die Ergebnisse ihrer Innovationen zur Marktreife zu führen. „Dadurch, dass wir uns seit vielen Jahren dieser Thematik widmen, haben wir im Vergleich zu anderen ein erfreulich hohes Niveau erreichn können. Und das zeigen wir natürlich auf der Grindtec 2020 nicht ohne Stolz“, betont Damien Wunderlin, Leiter Verkauf bei der Rollomatic SA aus dem schweizerischen Le Landeron. Besucher bekämen auf der Messe hautnah eine vollautomatisierte Werkzeugproduktion präsentiert und könnten auch den Nextage-Robotern „auf die Greifer“ schauen.

Die smarte Werkzeugschleif-Produktion per Roboter

Die permanente Datenanalyse, umfassende Zustandsbeobachtungen, automatisierte und überwachte Prozesse sowie die Zusammenarbeit mit Industrierobotern: Diesen Herausforderungen werde sich die Fabrik der Zukunft stellen müssen. Doch dabei helfen die Smart-Connectivity-Lösungen von Rollomatic, die es erlauben, in Sachen Werkzeugherstellung wesentlich entspannter an die Sache heran zu gehen, wie der Aussteller verspricht.

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Wie das im Einzelnen aussehen könne, werde Rollomatic auf dem Messestand zur Grindtec 2020 deutlich machen. „Was wir dort präsentieren, ist der gängige Fertigungsablauf in einem Werkzeugbetrieb: Eine Rundschleifmaschine vom Typ Shapesmart NP50 sowie die Grindsmart 630XW3 schleifen die Rohlinge respektive die kompletten Werkzeuge. Diese werden dann vermessen, versandfertig verpackt und mit entsprechenden Labels versehen. Ganz wie in der regulären Produktion – nur, dass die Arbeit in Zusammenarbeit mit zwei von unseren Nextage-Robotern verrichtet wird“, unterstreicht Wunderlin.

Produktivitäts- und qualitätssteigerndes Schleifmaschinenduo

Außer den Robotern, die dabei regelrecht Hand in Hand arbeiten, „verstehen“ sich auch die beiden dort ausgestellten Schleifmaschinen miteinander, so Rollomatic. Der neuste Vertreter aus der Serie der Rundschleifspezialisten ist die Shapesmart NP50. Sie verspricht eine noch größere Flexibilität, eine flottere Konfiguration und erreicht dabei bessere Oberflächengüten, heißt es. Ihr relativ großzügiger Arbeitsbereich, sagt Rollomatic, reicht vom Durchmesser 0,025 bis 25 mm und bietet viele Anwendungsmöglichkeiten bis hin zur Bearbeitung von recht außergewöhnlichen Länge-Durchmesser-Verhältnissen. Weil die Anlage den patentierten smart Punch-Prozess beherrsche, sei beim Rundschliff noch mehr drin. Denn auch komplexe Geometrien und unrunde Stempel meistere die Shapesmart NP50 mühelos.

Perfekt ergänzt der Hersteller das Produktionsduo mit der neuen 6-Achs-Werkzeugschleifmaschine Grindsmart 630XW3, heißt es weiter. Dieses Schleifsystem ist mit seinem erweiterten, wie Rollomatik betont, ultrakompakten Schleifscheibenwechsler für 16 Scheiben inklusive Kühlmittelverteiler ideal auf den mannarmen Einsatz hin zugeschnitten. Sie vereinfache das Prozessmanagement und verkürze die Nebenzeiten deutlich. Linearmotoren und ein Torquemotor an der rotierenden Achse sind die Garanten für sehr gute Oberflächen und geringe Wartungskosten.

Mehr Marktchancen mit reibungsreduzierter Maschine

Laut Hersteller ein echter schleiftechnischer Hit: Die komplett neu entwickelte 6-achsige Grindsmart 830XW, die, wie es weiter heißt, als erste Schleifmaschine die Vorzüge von Linearmotoren in der X-, Y- und Z-Achse plus Hydrostatik kombinierte. Dass sie nicht nur auf dem Papier überzeuge, bewiesen die positiven Rückmeldungen der Anwender, die den Schleifboliden bereits erfolgreich in der Produktion einsetzen. Wunderlin erklärt: „Angetreten sind wir mit dem Ziel, die Reibung innerhalb der Maschine weiter zu reduzieren und den Verschleiß faktisch auf null zu halten. Die Restreibung haben wir durch die Kombination mit einem hydrostatischen System eliminiert und Vibrationen effektiv gedämpft.“ Anwender, so Wunderlich weiter, bestätigen den Erfolg der Maßnahmen, denn sie messen längere Schleifscheiben-Standzeiten, freuen sich über perfekte Oberflächen sowie der guten Schneidkantenqualität. Nicht zuletzt profitierten sie vor allem von nun rundum stabilen Produktionsprozessen – im Hochqualitätssegment bedeute das ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal am Markt zu haben.

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