Digitale Kommunikation
Ethernet APL stellt Vernetzung für raue Umgebungsbedingungen sicher

Ein Gastbeitrag von Lapp 3 min Lesedauer

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Auf der Feldebene tut sich Ethernet schwer – vor allem in explosionsgefährdeten Bereichen sowie in der Prozessindustrie. Ethernet Advanced Physical Layer (APL), welches physisch auf Single Pair Ethernet Leitungen basiert, bietet dafür eine Lösung.

Als physische Basis für Ethernet APL dienen Single-Pair-Ethernet-Leitungen, die sich zunehmend in der Feldebene durchsetzen. (Bild:  Lapp)
Als physische Basis für Ethernet APL dienen Single-Pair-Ethernet-Leitungen, die sich zunehmend in der Feldebene durchsetzen.
(Bild: Lapp)

Ohne Ethernet keine Vernetzung – das gilt zunehmend auch in den unteren Ebenen der Automatisierungspyramide. Hohe Übertragungsraten und ein einheitliches Protokoll, sprechen unter anderem dafür. Doch ganz unten, in der Feldebene, dort wo einzelne Sensoren ihre Schaltsignale und Messwerte melden, konnte Ethernet die klassischen Feldbussysteme noch nicht verdrängen, vor allem die Prozessindustrie zögert. Es gebe keine Verbindungssysteme für Ethernet, die alle Anforderungen der Feldebene erfüllten, sagen Produktionsexperten. Es fehle an platzsparenden Leitungen und Leitungslängen mit deutlich über 100 Metern. Vor allem aber bemängeln sie den fehlenden Explosionsschutz dieser Verbindungen.

Damit ist jetzt Schluss: Ethernet Advanced Physical Layer (kurz: Ethernet APL) bringt leistungsfähige Vernetzung endlich auch in explosionsgefährdete Bereiche. Es bietet mehr Sicherheit gegen Funkenschlag und Brand. Außerdem erweitert es die physikalische Schicht von Ethernet um wichtige Eigenschaften wie die Zweiwege-Kommunikation über Distanzen bis 1.000 Meter mit bis zu 10 Megabit pro Sekunde und die Energieversorgung angeschlossener Geräte. Ethernet APL unterstützt jedes Ethernet-basierte Protokoll. Daher arbeiten mehrere Nutzerorganisationen gemeinsam an Ethernet APL, darunter die OPC Foundation und Profibus/Profinet International.

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