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Dieses Programm unterstützt Aufgaben, wie zum Beispiel die Datensammlung, Diagnose und Zustandsüberwachung. Der Anwender kann über die Software Fehler schon beim Entstehen erkennen und entsprechend eine präventive Wartung vornehmen. Außerdem lassen sich Veränderungen an der CNC vornehmen, beispielsweise Bedienoberflächen weiterentwickeln und anwenderspezifisch anpassen.
Teleservice reduziert die Stillstandszeit
Der Ethernet-Anschluss wird auch für Ferndiagnose und Teleservice verwendet. Der Maschinenbediener wählt sich dazu im Ethernet auf einem sogenannten Remote Diagnose Server ein – sofern dieser Dienst eingerichtet ist. Er wird in der Regel vom Maschinenhersteller, aber auch von Fanuc GE oder von Dritten angeboten. Der externe Service-Verantwortliche nimmt die Anfrage auf und verbindet sich über Ethernet mit der CNC seines Kunden.
Schulungen über Teleservice realisieren
Je nach Erlaubnis ist er in der Lage, alle CNC-Abbildungen aufzurufen, Daten zu sichten und Einstellungen zu überprüfen. Es lassen sich nicht nur Fehler in der CNC, im Servo, in der Spindel oder der PMC (SPS) schnell diagnostizieren und beheben, es können ebenso Daten gesichert oder aufgespielt werden.
Kann der Servicetechniker nicht direkt helfen, kennt er möglicherweise Tipps und Tricks, die der Maschinenbediener selbst umsetzen kann. Sollte ein Servicebesuch unerlässlich sein, kann der Anwender dennoch Zeit und Kosten sparen, weil der Techniker auf seinen Einsatz vorbereitet ist und das richtige Ersatzteil schon mitbringen kann.
Über Teleservice lassen sich außerdem – je nach Anbieter – Schulungen sowie anwendungstechnische Unterstützung bei Programmierproblemen realisieren. Wenn die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen, kann über den Teleservice auch ein Soll-/Istwert-Vergleich mit hinterlegter Maschinencharakteristik erfolgen.
Leopld Schenk ist Geschäftsführer der Fanuc GE CNC Deutschland GmbH in 73765 Neuhausen a.d.F.
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