Die Basis macht`s Exakte Mikrozerspanung mit halber Tonne Granit und Wasser

Redakteur: Peter Königsreuther

Zorn Maschinenbau setzt beim Bau seines Mikrobearbeitungszentrums Microone auf eine halbe Tonne Granit, um der Maschine die nötige Ruhe für die Präzision zu verleihen.

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Dieser Aufbau aus Granit sichert beim Zorn-Mikrobearbeitungszentrum Microone die geforderte Prozessstabilität für die Präzisionszerspanung. Das ist aber noch nicht alles, was man braucht, sagen die Stockacher Maschinenbauer.
Dieser Aufbau aus Granit sichert beim Zorn-Mikrobearbeitungszentrum Microone die geforderte Prozessstabilität für die Präzisionszerspanung. Das ist aber noch nicht alles, was man braucht, sagen die Stockacher Maschinenbauer.
(Bild: Zorn Maschinenbau)

Ein massives Fundament und eine Wasserkühlung sind die Garanten, dass enge Toleranzen in der Längenausdehnung von Achsen und Spindeln des Bearbeitungszentrums eingehalten werden können, wie Zorn Maschinenbau erklärt. Und viel Präzision braucht viel Stabilität. Das gilt besonders für die Mikrobearbeitung, denn je kleiner das Werkstück ist, umso größer sind die Ansprüche an die erreichbare Fertigungsgenauigkeit.

Steinerne Erdgeschichte stabilisiert Zerspanungsprozess

Bei seinem Mikrobearbeitungszentrum Microone habe Zorn Maschinenbau aus Stockach deshalb 500 Kilogramm Granit verbaut. Daraus resultiert ein massiver Block Urgestein (siehe Bild), der für die gewünschten Eigenschaften, die richtigen Voraussetzungen für eine hohe Prozessgenauigkeit schafft: hohe Eigensteifigkeit sowie eine sehr gute thermische Stabilität, kombiniert mit dem präzise geschliffenen Fundament.

Mit Wasserkühlung zerspant man noch exakter

Weil die Längenausdehnung der Maschinenkomponenten direkt die Präzision des Bearbeitungszentrums beeinflusse, arbeite man mit Wasserkühlung. Dabei hält eine spezielle Technik den Temperaturwert aller Achsen und Spindeln konstant. Und zwar mit einer Toleranz von ± 0,1 °C. Denn erst die konstante Temperatur der Bauteile sichert die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse beim Einmessen und Bearbeiten der zu fertigenden Werkstücke voll ab, erklärt Zorn Maschinenbau zum Abschluss.

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