Komponenten Ingenieurskunst aus Pforzheim auf dem Weg zum Mond

Quelle: Pressemitteilung Witzenmann 2 min Lesedauer

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Witzenmann, der Spezialist für metallische Leitungssysteme, war Teil eines der anspruchsvollsten Raumfahrtprojekte: Das Unternehmen lieferte für das Europäische Servicemodul der Mission Artemis II Bauteile für die Steuerventile zur Treibstoffversorgung.

Das zylindrische Europäische Servicemodul (ESM) ist das Kraftwerk des Orion- Raumschiffs und versorgt die Kapsel mit Strom, Antrieb, Temperaturregelung sowie  Luft und Wasser.(Bild:  ESA/D. Ducros)
Das zylindrische Europäische Servicemodul (ESM) ist das Kraftwerk des Orion- Raumschiffs und versorgt die Kapsel mit Strom, Antrieb, Temperaturregelung sowie Luft und Wasser.
(Bild: ESA/D. Ducros)

Mit der Mission Artemis II sind erstmals nach dem Ende der Apollo-Mondmissionen der NASA im Jahr 1972 wieder Menschen zum Mond geflogen – darunter zum ersten Mal jemals eine Frau, Mission Specialist Christina Koch. Nach knapp zehn Tagen im All sind die Astronauten vergangenes Wochenende zurückgekehrt.

„Wir sind stolz darauf, mit unserer Technologie aus Pforzheim einen Beitrag zur ersten bemannten Mondmission seit Jahrzehnten zu leisten“, sagt Dr. Matthias Farr, Leiter des Geschäftsbereichs Witzenmann Aerospace. „Wir stehen für höchste Qualität und Verlässlichkeit. Die Crew um Commander Reid Wiseman konnte sich in jeder Phase der Mission auf unsere Komponenten verlassen.“

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Komponenten mit höchster Präzision und Zuverlässigkeit

Angetrieben und versorgt wird die Orion-Raumkapsel durch das Europäische Servicemodul (ESM), das von der europäischen Raumfahrtindustrie entwickelt wurde. Darin sind sicherheitskritische Komponenten des Pforzheimer Spezialisten für das sichere Leiten von Medien verbaut: So hat Witzenmann als Partner der Ariane Group bei dieser Mission zentrale Bauteile für die Steuerventile zur Treibstoffversorgung der acht Hilfstriebwerke sowie der 24 Triebwerke für die Lageregelung des ESM geliefert. Diese Komponenten erfüllen höchste Anforderungen an Präzision und Zuverlässigkeit – unter extremen Bedingungen im All: im Vakuum, bei enormen Temperaturschwankungen und unter höchsten Sicherheitsanforderungen.

Bereits bei der unbemannten Artemis I Mission im Jahr 2022 war Witzenmann beteiligt. Nun setzt das Unternehmen sein Engagement in einem der bedeutendsten internationalen Raumfahrtprogramme fort und trägt dazu bei, den Weg für zukünftige bemannte Missionen bis hin zur Mondlandung und darüber hinaus zu ebnen. Ein Symbol dafür, was Ingenieurskunst ‘Made in Baden-Württemberg‘ erreichen kann – und für die globale Wettbewerbsfähigkeit der Witzenmann-Gruppe.

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