Zeitenwende Experten warnen vor dem Aus für einige Automobilzulieferer

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Von der Wirtschaftsprüfergesellschaft Deloitte befragte Insolvenzexperten und Manager erwarten eine Zunahme von Unternehmensrestrukturierungen.

Deliotte hat sich umgehört, was in verschiedenen Branchen die Zukunft bringt. Was dabei herauskam, ist nicht wirklich erquickend. Vor allem mache die Mobilitätswende demnächst vielen Automobilzulieferern zu schaffen. Auch der Einzelhandel sollte sich warm anziehen ...(Bild:  Ausdiemaus)
Deliotte hat sich umgehört, was in verschiedenen Branchen die Zukunft bringt. Was dabei herauskam, ist nicht wirklich erquickend. Vor allem mache die Mobilitätswende demnächst vielen Automobilzulieferern zu schaffen. Auch der Einzelhandel sollte sich warm anziehen ...
(Bild: Ausdiemaus)

Deutschland steht eine Welle von Restrukturierungen bevor, prophezeien die Experten von Deloitte aus München. Betroffen seien vor allem Autozulieferer, aber auch Einzelhändler. Die Transformation zu E-Mobilität und Digitalisierung in der Automobilindustrie könnten nämlich nicht alle Zulieferer überleben. Außerdem sei die Verschuldung durch höhere Kosten und Zinsen deutlich gewachsen. Mittelfristig sehen die Experten aber den Automobilsektor als den kritischsten Bereich, heißt es in dem Deloitte-Report. Und der stationäre Einzelhandel müsse sich an veränderte Kundenwünsche anpassen. Aber viele Händler verfügten nicht über ausreichende finanzielle Ressourcen, um bestehende Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln. Die zunehmende Unsicherheit der Lage verschärft die Situation noch, wie es weiter heißt.

Insolvenzschub geht im April moderat weiter

Deloitte hatte für seinen aktuellen Restructuring Report rund 190 Insolvenzberater, Insolvenzverwalter, Management- und Rechtsberater, Finanzierer und Interimsmanager von Unternehmen und andere Experten befragt. Dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zufolge ist Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften im Februar gestiegen und lag 43 Prozent höher als vor einem Jahr und 28 Prozent über dem Durchschnitt des Monats Februar der vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019. Das IWH erwartet auch für März und April hohe Insolvenzzahlen, aber keine dramatische Insolvenzwelle, wie man einschränkt.

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