Kein Anschlag! Explosion bei Rheinmetall-Tochter geht relativ glimpflich aus

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Eine Explosion in einer Munitionsfabrik einer Rheinmetall-Tochter im Südosten Spaniens wird die Produktion nicht beeinträchtigen.

Sechs Verletzte, davon einer schwer, hat eine Explosion bei der Rheinmetall-Tochter Expal Munitions in Spanien zur Folge gehabt. Die Produktion laufe weiter. Die Behörden sollen derzeit die Ursache ermitteln.(Bild:  dpa)
Sechs Verletzte, davon einer schwer, hat eine Explosion bei der Rheinmetall-Tochter Expal Munitions in Spanien zur Folge gehabt. Die Produktion laufe weiter. Die Behörden sollen derzeit die Ursache ermitteln.
(Bild: dpa)

Produktionsausfälle sind nicht zu erwarten, teilte der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall bezüglich der Explosion in Murcia mitteilt. Beim Vorfall im Munitionslager von Rheinmetall Expal Munitions in Javalí Viejo waren am Donnerstag sechs Männer verletzt worden. Einer der betroffenen Beschäftigten des Unternehmens wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Suche nach der Ursache des Werksunfalls laufe. Die zuständigen Behörden haben demnach die Ermittlungen aufgenommen. Das Unternehmen sehe keine Hinweise auf einen Anschlag.

Pulverquelle für über 60 Länder

Die Explosion hatte im Industriegebiet außerdem auch einen Waldbrand verursacht, der nach Behördenangaben bis zu 2.000 Quadratmeter erfasste. Dieser Brand konnte aber relativ schnell gelöscht werden. Am Standort Javalí Viejo mit 427 Beschäftigten fertigt Expal Munitions Pulver für militärische und zivile Anwendungen. Das Rheinmetall-Tochterunternehmen verfügt nach eigenen Angaben mit insgesamt sieben operativen Standorten in Spanien und den USA über ein hochmodernes Produktionsnetzwerk und liefert in über 60 Länder. Nicht zuletzt ist die Ukraine derzeit ein großer Kunde für Munition aus dem Rheinmetall-Konzern.

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