Schott FAC-Linsen mit integrierten Halteklemmen für die einfache Montage
Eine Technik für die Fertigung so genannter FAC-Linsen (Fast Axis Collimation) mit einem hohen Maß an Reproduzierbarkeit hat Schott entwickelt. Dadurch soll eine einfache Anpassung und Montage im Laser gewährleistet werden, betont das Unternehmen.
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Die Linsen werden mit Hilfe eines speziellen Präzisions-Blankpressverfahrens hergestellt. In Verbindung mit hochbrechenden Low-Tg-Gläsern kann eine numerische Apertur von 0,8 erreicht werden.
Einsatz bei Hochleistungs-Diodenlasern
FAC-Mikrolinsen sind asphärische Zylinderlinsen aus optischem Spezialglas. Sie gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Konstruktion von Hochleistungs-Diodenlasern (Wellenlänge zwischen 800 und 1000 nm). Dank einer Breitband-Entspiegelung erreicht Schott eine Transmission von mehr als 0,99% für die relevante Wellenlänge. Solche Laser eignen sich für viele Anwendungen, wie Markieren, Drucken, Bohren, Härten, Pumpen, Schweißen und Schneiden.
Reproduzierbare Qualität bei über 10000 Einheiten
An die Formen, die für das Präzisions-Blankpressen zum Einsatz kommen, werden höchste Ansprüche gestellt, da sie mehrere tausend mal in Glas dupliziert werden. Damit wird der Prozess reproduzierbar und ergibt eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Linsen, heißt es weiter. Auch Mengen von mehr als 10000 Einheiten können mit unwesentlichen Abweichungen in der Qualität produziert werden. Die Linsen können zusätzlich mit integrierten Halteklemmen für die einfache Montage auf dem Laserbarren gefertigt werden.
Schott bietet die zylindrischen Mikrolinsen in zwei Standardgrößen an. Zum einen mit einer Brennweite von 0,6 mm bei Maßen von 11,5 mm × 1 mm × 0,8 mm, zum anderen mit 0,9 mm Brennweite und Abmessungen von 11,5 mm × 1,5 mm × 1,5 mm. Der Kollimationswinkel (Divergenz) beider Linsentypen liegt unter 2 mrad, so dass der Strahl des Lasers genau auf die Optik des Lasers gelenkt wird.
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