Gasgemische für Laserschweißen Mehr Qualität beim Laserschweißen

Quelle: Pressemitteilung von Linde 2 min Lesedauer

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Die im Laserline-Portfolio enthaltenen spezialisierten Prozessgase der Lasgon-Serie von Linde stehen für verbesserte Produktivität, Qualität und Zuverlässigkeit von Laserschweißanlagen.

Lasgon-Prozessgasgemische von Linde sollen die komplexen Anforderungen beim Laserschweißen mit Festkörper- oder CO2-Lasern erfüllen.(Bild:  Linde GmbH)
Lasgon-Prozessgasgemische von Linde sollen die komplexen Anforderungen beim Laserschweißen mit Festkörper- oder CO2-Lasern erfüllen.
(Bild: Linde GmbH)

Die Gasgemische wurden gezielt für das Laserschweißen mit Festkörper- oder CO2-Lasern entwickelt. Mit den aktuellen Produkten Lasgon-C1, Lasgon-H3, Lasgon-H4 und Lasgon-S2 lassen sich sämtliche Materialgruppen der verarbeitenden Industrie abdecken.Die Wahl des Prozessgases beeinflusst das vom Laserstrahl erzeugte Plasma und entscheidet damit über die Qualität und die Wirtschaftlichkeit des gesamten Schweißprozesses.

Die Lasgon-Prozessgasgemische für unlegierte und hochlegierte Stähle enthalten aktive Komponenten, welche u. a. die Oberflächenspannung positiv verändern sollen. Sie sind für den Einsatz von CO2-, Nd:YAG- und Fiberlaser geeignet. Gleichzeitig reduzieren die Gasgemische laut Hersteller den Heliumverbrauch um 60 Prozent. Als Prozessgas für Hochleistungs-CO2-Laser ist Lasgon-C1 dabei insbesondere für unlegierten Stahl ausgelegt, aber auch für das Laserschweißen von niedriglegiertem, verzinktem oder auch aluminiumbeschichtetem Material.

Für das oxidfreie Laserschweißen von hochlegierten nicht rostenden Stählen bieten die Lasgon-H-Gase in verschiedenen Zusammensetzungen die passende Lösung. Die besonderen Herausforderungen beim Laserschweißen von stark reflektierenden Materialien wie Aluminium und Kupfer erfülle Lasgon S2.

Die Gasgemische sind sowohl in Einzelflaschen als auch in Bündeln lieferbar. Ergänzt wird das Lasgon-Portfolio durch entsprechende Gasversorgungssysteme in 200- und 300-bar-Technologie.

Lösungen für den gesamten Laserschweißprozess

Das Laserschweißen überzeuge in allen Bereichen der verarbeitenden Industrie durch geringe Wärmeeinbringung, eine schmale Wärmeeinflusszone (WEZ), geringen Verzug und eine hohe Schweißgeschwindigkeit. Den charakteristischen Vorteilen stehen jedoch komplexe physikalische und chemische Wechselwirkungen gegenüber. Dieser komplexe Prozess muss deshalb optimal geführt werden, um potenzielle Fehler wie Spritzer, Poren, Löcher oder Risse in der Schweißnaht auszuschließen.

Linde unterstützt die Realisierung entsprechender Lösungen nicht nur als Gase-Anbieter mit eigener Anwendungstechnik, sondern auch mit einem umfassenden Know-How in allen schweißtechnischen Verfahren und abgestimmter Versorgungstechnik des Laserline-Paketes.

Das Laserline-Paket enthält neben Gasen speziell für die Lasertechnik, auch die in der Lasermaterialbearbeitung benötigte Versorgungstechnik. Die Komponenten sollen die hohen Anforderungen der jeweiligen Anwendung erfüllen und sicherstellen, dass die Gase in der nötigen Qualität und Menge verfügbar sind. Die verschiedenen Anwendungen der Gase in der Lasermaterialbearbeitung stellen unterschiedliche Ansprüche an die Druckminderer, die Rohre und deren Verbindungstechnik.

Die richtige Auswahl und Installation sollen laut Hersteller hohe Laserleistungen und geringe Wartungskosten garantieren. Außerdem sollen dadurch lange Standzeiten der Linsen, kurze Bearbeitungszeiten der Werkstücke sowie kurze Amortisationszeiten der Investitionen und ein langes, sicheres Arbeiten der wertvollen Anlagen gewährt werden.

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