Innotrol-Ibarmia Fahrständerfräsmaschine mit Drehtechnik kombiniert

Redakteur: Peter Königsreuther

Innotrol-Ibarmia präseintiert auf der EMO Hannover 2011 erstmals die aktuelle Entwicklungsstufe seiner Fahrständerfräsmaschinen. Die Fräsmaschinen mit NC-Schwenkkopf und intergriertem NC-Rundtisch wurden laut Hersteller auf den letzten Stand in Sachen Drehtechnik erweitert. Das Resultat trägt den Namen ZVH 45/L4000 Multiprocess.

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In diesem Bearbeitungszentrum liegt die gesamte Erfahrung im Bohren, Fünfachsfräsen und Drehen vereint, wie der Aussteller erläutert. Die Verfahrwege der Einheit setzen sich folgendermaßen zusammen: In X-Richtung 4000 mm, in Y-Richtung 800 mm und in Z-Richtung 900 mm.

NC-Schwenkkopf zum Drehen und Fräsen

Der NC-Schwenkkopf arbeite mit einer speziellen Elektrospindel mit HSK-A63 Aufnahme. Diese sei für die Dreh- und Fräsbearbeitung ausgelegt und erreicht eine maximale Drehzahl von 12000 min-1. Während der Drehbearbeitung werde das Werkstück orientiert und über eine Hirthverzahnung geklemmt.

Die Anlage besteche auch mit ihrem großzügigen Arbeitsraum, betonen die Experten. Er könne mit einfachen Trennwänden, leicht in zwei Bereiche aufgeteilt werden. Dann bestehe die Möglichkeit im ersten Bereich einen NC-Rundtisch mit einem Durchmesser von 800 mm arbeiten zu lassen.

Vertikaldrehen und 5-Achsfräsen in einer Aufspannung

Der Tisch gilt als hochdynamisch und erreiche eine Drehzahl von 500 min-1. Er versetze den Anwender in die Lage, die vertikale Drehbearbeitung und das 5-Achsfräsen, in einer einzigen Aufspannung, durchzuführen.

Der zweite Bereich werde dann von einem horizontal ausgerichteten NC-Rundtisch beherrscht. Auf Wunsch könne auch dieser Tisch mit Drehfunktion angeboten werden. Laut Hersteller verfüge der Kunde so über eine Anlage mit erhöhter Produktivität, ohne bei der Anwendung an Flexibilität einzubüßen.

Innotrol-Ibarmia auf der EMO Hannover 2011: Halle 13, Stand A86

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