Metallsubstitution Faserverbundbauweise steigert die Federleistung
Anbieter zum Thema

Am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden wurden in Zusammenarbeit mit der Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH (LZS) verschiedene Federsysteme für Druck-, Torsions- und Biegebeanspruchung in Faserverbund-Leichtbauweise entwickelt. Im Vergleich zu konventionellen Lösungen aus Stahl verspricht die Anwendung faserverstärkter Kunststoffe bei Federn eine signifikante Massereduktion um bis zu 70 %. Zudem bieten Faserverbundkunststoffe (FVK) – auch Faser-Kunststoff-Verbunde (FKV) genannt – die Möglichkeit, unabhängig von einer Änderung der Federgeometrie gezielt Einfluss auf die Federcharakteristik zu nehmen. Dadurch kann ein breites Federratenspektrum abgedeckt werden. Ausschlaggebend dafür sind die anisotropen Werkstoffeigenschaften.
Ziel ist die sichere Federproduktion im industriellen Maßstab
Die effektive Berechnung anisotroper Schrauben-, Blatt- und Tellerfedern kann mit der Auslegungssoftware Sprinca erfolgen, die am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden entwickelt wurde. Dieses Tool umfasst analytische und numerische Berechnungsmethoden. Es liefert Ergebnisse, die in neuartigen faserverbundgerechten Fertigungsprozessen kosteneffizient umgesetzt werden können. Ziel ist die sichere Produktion der vorgestellten Faserverbundfedern – zukünftig auch im industriellen Maßstab.
(ID:34301340)