Kunststoffe und Qualitätssicherung

Fehler im Kunststoff schon im Granulatkorn online erkennen

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Das winkt dem Anwender von Sikora-Systemen

Mit dem beschriebenen System könnten Hersteller und Verarbeiter von Kunststoffgranulat die produzierte beziehungsweise gekaufte Ware also einer 100-%-Prüfung unterziehen und optische Defekte sowie Metalleinschlüsse sehr sicher erkennen und separieren. Die daraus resultierenden Vorteile reduzieren laut Sikora:

  • Produktionsausschüsse;
  • Maschinenstillstandszeiten;
  • Reparaturen und Nachbearbeitungen von Maschine und Werkzeug;
  • Elektrischen Durchschlag (bei Kabeln);
  • Heißkanalbeschädigungen und Verteilerblockaden (beim Spritzgießen);
  • Ersatzbeschaffungen, Zusatzfrachten, Energiekosten und Rüstzeiten;
  • Erneute Verarbeitungen von Ersatzmaterial;
  • Zusätzliche Personalkosten durch Nacharbeit;
  • Recycling- und Entsorgungskosten;
  • letztlich Imageschäden und Kundenunzufriedenheit.

Folglich bleibt die Lieferfähigkeit nicht nur erhalten, sondern wird auch noch verbessert, weil unkalkulierbare Risiken durch metallische Kontaminationen oder nicht mehr aufschmelzbare Polymerverbrennungen vorbei sind, betont Sikora. Speziell bei sicherheitsrelevanten Erzeugnissen im Bereich der Medizin, Raumfahrt und des Autobaus ist dies ein wichtiger Aspekt, um einem Produktversagen vorzubeugen. Für den E+E-Bereich sei angemerkt, dass mit der Reduzierung von Black Specks auch die Gefahr von Kurzschlüssen sinkt. Black Specks gehören nämlich nicht nur zu den visuellen Defekten, sondern sie können sich auch funktionsmindernd auswirken.

Klar ist, dass nur wenn fehlerfreie Rohstoffe verarbeitet werden, in nachgeschalteten Prozessen übliche Folgefehler reduziert beziehungsweise vermieden werden. Die höchstmögliche Reinheit von Kunststoffgranulaten ist folglich für Compoundeure und Verarbeiter gleichermaßen von zentraler Bedeutung. Denn sie ist die Voraussetzung dafür, dass Verschwendung vermieden und natürliche und wirtschaftliche Ressourcen sowie die Umwelt geschont werden. Gleichzeitig verbessert sich die Qualität erheblich, was sowohl dem Verarbeiter als auch dem Endverbraucher nützt, erklärt Sikora.

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