Rotorblätter

FEM-Simulation ist Basis für optimierte Gestaltung

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Trennung von CAD- und FEM-Modell ohne Verzicht auf Datenaustausch

Speziell bei der Festlegung von Composite-Strukturen sollte eine strikte Trennung von CAD- und FEM-Modell beachtet werden. Gleichzeitig ist jedoch unter der Prämisse einer einheitlichen Datenbasis ein bidirektionaler Datenaustausch erforderlich, um Änderungen am FEM-Modell fehlerlos in das CAD-Modell zurückführen zu können. Auf der Grundlage des CAD-Modells lassen sich anschließend unter anderem Kollisionsprüfungen vor der mechanischen Bearbeitung durchführen oder Fertigungsunterlagen erstellen.

Die Herausforderungen beim Rotorblattaufbau liegen darin, dass gleichzeitig eine Sandwichbauweise und ein komplexer Laminataufbau mit einer Vielzahl von Schichten sowie beliebiger Faserorientierung erfolgen. Ziel ist die Erzeugung einer aerodynamischen Freiformgeometrie.

Modul erlaubt effizientes Pre- und Postprocessing für geschichtete Strukturen

Um diese Herausforderungen effizient meistern zu können, wurde das Modul Ansys Composite Preppost entwickelt. Es ist vollständig in Ansys Workbench integriert. Das Modul erlaubt ein effizientes Pre- und Postprocessing für geschichtete Composite-Strukturen und bietet ein umfassendes Spektrum an Simulationsmöglichkeiten, um detaillierte Steifigkeits- und Festigkeitsanalysen durchzuführen.

Mithilfe von Modellierungs-Plys, in denen mehrere Plys kombiniert wurden, zum Beispiel Fabrics, Stack-ups und Sublaminates, kann eine Definition des Laminataufbaus analog zur Herstellung und entsprechend der Verfügbarkeit von Textilhalbzeugen erfolgen. Solche mehrfach orientierten Elementgruppen können sich überlappen und gleichzeitig unterschiedliche Auflegerichtungen haben. Auf diese Weise ergeben sich einzigartige Möglichkeiten für eine Definition detaillierter realitätsnaher Laminataufbauten.

Zerlegen in Analyseschichten erhöht die Berechnungsgenauigkeit

Vor der Berechnung werden die Modellierungs-Plys automatisch wieder in mehrere Analyseschichten aufgelöst, um sie einzeln berechnen und auswerten zu können. Damit wird trotz einfacher und logischer Modellerstellung eine hohe Genauigkeit erzielt. Mit diesem Konzept sind unter anderem Festlegungen wie die räumliche Abstufung von Lagen effizient realisierbar. Außerdem lassen sich die erzeugten Faserverbundstrukturen durch die Darstellung von Querschnitten und Lagenoffsetierungen einfach kontrollieren.

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