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Mit diesem Anspruch geht das Cradle-to-Cradle-Prinzip sehr viel tiefer in die Grundsätzlichkeiten von Prozessen als die bisher vornehmlich propagierte Ökoeffizienz. Es werden Fragen dahingehend aufgeworfen, ob die bestehenden Verfahren der Fertigung und des Materialeinsatzes überhaupt richtig sind und wie diese grundlegend optimiert werden können.
Unter dem Begriff der Ökoeffektivität wird deshalb die Forderung des richtigen Tuns in den Vordergrund gerückt. Dieser Ansatz ergänzt das Prinzip der Ökoeffizienz, bei der die Reduzierung des Material- und Energieverbrauchs sowie der resultierenden Abfallstoffe im Zentrum der Betrachtung steht, die jedoch für sich allein die nicht zukunftsfähigen Prozesse nur zu einem „weniger schlecht“ führen, nicht aber zum Positiven umkehren kann.
Cradle-to-Cradle-Ansatz erhöht Effektivität beim Verzinken
Die Verzinkungsindustrie sieht sich mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Hierbei gilt es für die meist handwerklich geprägten Betriebe, insbesondere die richtige Balance zu finden zwischen der Herausforderung der steigenden Anforderungen eines sehr heterogenen Kunden- und Produktspektrums hinsichtlich Qualität, Logistik und Beratung auf der einen Seite und der Notwendigkeit der Standardisierung und Optimierung der Prozessabläufe auf der anderen Seite.
Vor diesem Hintergrund hat Voigt & Schweitzer im Rahmen der Prozessentwicklung 2011 eine Zusammenarbeit mit EPEA gestartet mit dem Ziel, den Cradle-to-Cradle-Ansatz in den Verzinkungsprozess zu übertragen und damit die Prozesseffektivität zu erhöhen. Die Grundvoraussetzungen hierfür waren durch die per se hohe Affinität des Kreislaufgedankens Cradle to Cradle zu der Nichteisenmetall-(NE-)Industrie sowie der nachhaltigen Nutzung des Elements Zink zum Zwecke des Korrosionsschutzes und damit der Sicherung der Dauerhaftigkeit von Stahlkonstruktionen gegeben.
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