Cradle to Cradle

Feuerverzinkungsprozess nachhaltig gestaltet

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Nach dem Auftrag eines Flussmittels wird das Bauteil getrocknet und anschließend durch Eintauchen in die circa 450 °C heiße Zinkschmelze verzinkt. Hierbei findet eine metallurgische Reaktion zwischen Zink und Stahl statt, die zur Ausbildung der charakteristischen, sehr widerstandsfähigen Eisen-Zink-Legierungsschicht führt.

Noch nicht geschlossene Stoffkreisläufe überarbeitet

Bei der Bestandsaufnahme konnte im Hinblick auf die Kreislaufführung der Rohstoffe sowohl im organischen als auch im anorganischen Bereich ein guter Status festgestellt werden. Die abgearbeiteten Reinigungslösungen sowie die angereicherten Spüllösungen werden der Wiederaufbereitung zugeführt. Die eingesetzten Betriebshilfsstoffe für die Traversierung der Ware werden stetig wiederverwendet (Gestelle und Ketten) oder im Fall des eingesetzten Aufhängedrahts in den Altmetallkreislauf gegeben.

Die am Zinkkessel zunächst als zinkreiche Abfälle anfallenden Stoffe Zinkasche und Hartzink werden systematisch gesammelt und auf einer eigenen Linie einer Zinkaufbereitungsfirma recycelt. Das daraus gewonnene Sekundärzink wird wieder dem Verzinkungsprozess zugeführt. Die über die Filteranlagen am Verzinkungskessel aufgefangenen zinkreichen Stäube werden ebenfalls gesammelt und bei der Flussmittelherstellung wieder eingesetzt. Für bisher noch nicht vollständig geschlossene Kreisläufe wurden von der EPEA Potenziale aufgezeigt und Verbesserungsvorschläge vorgelegt.

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