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Die Leistung der Maschinen überzeugte ebenso wie die Unterstützung von Mazak bei deren Inbetriebnahme. Ein weiterer Vorteil war, dass sich die Mitarbeiter sehr schnell mit der komfortablen Maschinensteuerung vertraut machen konnten. Deshalb wurden weitere Mazak-Maschinen beschafft. Mittlerweile sind von den insgesamt 34 CNC-Drehmaschinen und Bearbeitungszentren in der mechanischen Fertigung 20 von Mazak. Die horizontalen Bearbeitungszentren FH 6800, 8800 und 10800 sind jeweils mit einem 240er Werkzeugmagazin und einem Zweifach- und Zehnfach-Palettenwechsler ausgerüstet. Die Integrex-Dreh-Fräszentren mit einem 80er Werkzeugmagazin sind zum Teil automatisiert.
Die leistungsfähigen CNC-Maschinen steigerten nicht nur die Produktivität, sondern verbesserten auch die Teilequalität. „So konnten wir beim Bearbeiten von Umschaltelementen für unsere Filteranlagen auf den Integrex-Maschinen das Schleifen durch Drehen ersetzen, das ergab eine drastische Durchlaufzeitverkürzung und Kostenreduzierung“, erklärt Starke.
Fertigungsablauf nach dem Kanban-Prinzip organisiert
Um die Produktivität noch weiter zu steigern, startete Boll & Kirch vor zwei Jahren das Projekt „Boll-Synchro“ mit dem Ziel, den werkstattorientierten Fertigungsablauf auf eine segmentierte, nach dem Kanban-Prinzip organisierte Fertigung umzustellen. Taktgeber dabei ist die Montage. „Damit ist es uns gelungen“, so Starke, „die Durchlaufzeiten im Durchschnitt um 50% zu senken. Auch die Produktivität legte deutlich zu.“ Dieser Erfolg sei nur möglich geworden durch die enge Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenhersteller.
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