Niles-simmons Firmengruppe erwirbt chinesischen Werkzeugmaschinenhersteller

Redakteur: Ulrike Gloger

Chemnitz (ug) – Die Firmengruppe Niles-Simmons-Hegenscheidt (NSH) hat die Mehrheit der Anteile an einem chinesischen Werkzeugmaschinenhersteller erworben. Die neue Tochtergesellschaft

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Chemnitz (ug) – Die Firmengruppe Niles-Simmons-Hegenscheidt (NSH) hat die Mehrheit der Anteile an einem chinesischen Werkzeugmaschinenhersteller erworben. Die neue Tochtergesellschaft heißt NSH China Technology Industries Ltd. (kurz NSH CTI) und beschäftigt in Nanchang (Region Jiangxi) etwa 150 Mitarbeiter. Im laufenden Jahr soll die chinesische Tochterfirma einen Umsatz von etwa 8 bis 10 Mio. Euro erwirtschaften, meldet Niles-Simmons.

Das chinesische Werk fertigt Werkzeugmaschinen für die chinesische Eisenbahn und Metrobahnen. Von Seiten des Ministry of Railways (MOR) sollen den Angaben zufolge rund 30 Unterflurprofiliermaschinen für die neuen Hochgeschwindigkeitszüge beschafft werden. Das Vorzugsprodukt aus chinesischer Sicht sei die Unterflurmaschine Typ U 2000/400 von Hegenscheidt-MFD, heißt es. Aus diesem Grund hat das MOR die Firmengruppe NSH gebeten, eine teilweise Fertigung der Maschinen in China durchzuführen. Dieser Tatbestand führte schließlich dazu, dass die NSH-Gruppe die Mehrheit der Aktien der Firma Nanchang erworben hat.

Seit der Privatisierung im Jahr 1992 habe sich das Chemnitzer Unternehmen zu einem „regionalen Leuchtturm“ und einem weltweit anerkannten Maschinenbauer entwickelt, hieß es kürzlich auf dem mit der Belegschaft sowie vielen Gästen aus Politik und Wirtschaft veranstalteten Herbstfest von Niles-Simmons.

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