Fluidsensorik

Fluidsensoren für Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau

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Für die gleichen Messbereiche, die der Druckschalter PBS abdeckt, präsentiert Sick mit dem Druckmessumformer PBT einen Sensor, der mit einem analogen Ausgangssignal, einer besonders kleinen Bauform sowie einer Vielzahl von Prozessanschlüssen und elektrischen Anschlussoptionen ein Allroundtalent für Standardapplikationen darstellt. Unter der Bezeichnung PFT, das heißt mit längerem Sensorgehäuse, erhöhen sich die zulässigen Medientemperaturen von 100 auf bis zu 150 °C.

Einschraub- und Einsteckthermometer bieten universelle Lösungen

Entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen an die Bauform und Ausstattung, wie sie aus der Druckmesstechnik bekannt sind, bieten auch die Einschraub- und Einsteckthermometer für die Temperaturmessung universelle Lösungsmöglichkeiten.

Basislösung für die Messaufgaben ist der TSP, ein kleiner und preiswerter Platinmessfühler. Auch das Einschraubthermometer TCT arbeitet mit einem Pt100-Widerstandselement, bietet aber einen zusätzlichen Analogausgang von 4 bis 20 mA sowie diverse Prozessanschlüsse und unterschiedliche Einbaulängen. Darüber hinaus eignet es sich aufgrund der abgesetzten und vergossenen Elektronik für Temperaturen bis 150 °C.

Lasermesssensor erfasst Schüttgutprofile

Für Prozesse, in denen es auf den Durchfluss von Flüssigkeiten oder den Materialdurchsatz von Schüttgütern ankommt, bietet das Portfolio von Sick geeignete Systeme. Mit Bulkscan, einem 2D-Lasermesssensor, lassen sich Schüttgutprofile präzise erfassen und daraus – zusammen mit der Fördergeschwindigkeit – Volumenströme genau berechnen.

Für die Durchflussmessung von Flüssigkeiten, zum Beispiel in einem Kühlkreislauf, ist der Durchflusssensor FFU geeignet. Die Eignung für leitende und nicht leitende Medien, die chemische und thermische Beständigkeit sowie der dichtungs- und damit verschleißfreie Aufbau zeichnen diesen Ultraschall-Durchflusssensor aus.

Zylindersensoren messen Druckzustände analog oder digital

Ein wichtiger Bestandteil von Fluidprozessen ist die optimale Steuerung von Hydraulik- und Pneumatikzylindern. Dabei melden Zylindersensoren über die Position des Kolbenmagneten analoge oder digitale Druckzustände. Das besondere am Sick-Portfolio ist, dass es Lösungen bietet für alle Arten von Zylindern, für alle gängigen Befestigungen innerhalb und außerhalb von Nuten sowie für Zylinder aller Hersteller mit ihren unterschiedlich starken Kolbenmagneten.

Zu den besonders erfolgreichen magnetischen Zylindersensoren gehören der ultrakurze und dank Exzenterbefestigung unverlierbare MZT8 mit einem Schaltpunkt, der MZ2Q als kompakte Lösung für Anwendungen mit zwei Schaltpunkten sowie der analoge MPS, mit dem der Messbereich individuell definiert werden kann. Über den Teachknopf können Null- und Endpunkt eingelernt werden. Die dazwischenliegenden Kolbenpositionen werden für den jeweils festgelegten Messbereich mit optimaler Auflösung als Analogsignale ausgegeben – entweder als 4- bis 20-mA-Stromausgang oder als 0- bis 10-V-Spannungssignal.

Magnetische Zylindersensoren bieten besonders gute Schalteigenschaften

Insgesamt überzeugen die magnetischen Zylindersensoren in den verschiedenen Applikationen durch ihre besonders guten Schalteigenschaften. Die Gründe dafür sind, dass Sick sowohl die eigene ASIC-Technik als auch im Unternehmen gefertigte GMR-Sonden verwendet und so ein hohes Maß an Material- und Fertigungsqualität sicherstellen kann.

Sick bietet in der Fluidsensorik alles aus einer Hand: die Messung von Füllstand, Druck, Temperatur und Durchfluss sowie die Positionierung in Zylindern. Dabei zeichnet sich die Sensorik durch fortschrittliche Technik, hohe Präzision, Integrationsfreundlichkeit und Verfügbarkeit aus.

* Christoph Müller ist Business Unit Manager Industrial Instrumentation bei der Sick AG in Waldkirch

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