Nicht mehr lang! Forscher glauben an baldige Rentabilität von Batterie-Lkw

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Elektrolastwagen im Schwerverkehr dürften nach Einschätzung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) schon in wenigen Jahren wettbewerbsfähig sein.

Was die Elektrifitzierung des Schwerlasttransports angeht, so rechnen Forscher des Fraunhofer-ISI damit, dass batteriebetriebene Lkw eher wirtschaftlich sein werden als welche mit Brennstoffzellen. Hier mehr dazu ...(Bild:  Mercedes)
Was die Elektrifitzierung des Schwerlasttransports angeht, so rechnen Forscher des Fraunhofer-ISI damit, dass batteriebetriebene Lkw eher wirtschaftlich sein werden als welche mit Brennstoffzellen. Hier mehr dazu ...
(Bild: Mercedes)

Die ISI-Forscher glauben, dass Elektro-Lkw in relativ kurzer Zeit rentabel sein werden. Sie profitierten nämlich von schnell sinkenden Kosten für Batterien und Brennstoffzellen. Aber vor allem batteriebetriebene Lastwagen dürften die techno-ökonomische Wettbewerbsfähigkeit mit heutigen Diesel-Lkw für die meisten Anwendungsfälle in absehbarer Zeit erreichen. Doch die Transformation werde zum Teil viel Geld kosten. Nach heutigem Kenntnisstand ist der Batterieantrieb in vielen Anwendungsfällen die günstigste und vielversprechendste Alternative, um mindestens das Kostenniveau von heutigen Diesel-Lkw zu erreichen.

Batterie-Lkw sind schneller verfügbar

Reichweite und Nutzlast reichten für die meisten Anwendungsfälle in der Logistik nämlich bereits heute aus. Batterie-Lkw seien auch schneller in großen Mengen am Markt verfügbar als Brennstoffzellen-Lkw. Industrie und Politik sollten deshalb schnell Produktionskapazitäten und ein flächendeckendes Ladenetz aufbauen, das Stromnetz erweitern und Regulierungen anpassen. Angesichts der Kostenentwicklung für Schlüsselkomponenten rechnet das Institut damit, dass Batteriesystemkosten bald unter 200 Euro pro Kilowatt fallen werden und sich bis zu den späten 2040er-Jahren nochmals halbieren. Die Kosten für Brennstoffzellensysteme dürften in den späten 2030er-Jahren vermutlich deutlich fallen. Und zwar auf rund 150 Euro pro Kilowatt. Brennstoffzellen-Lkw könnten zur Ergänzung schwer elektrifizierbarer Bereiche oder Spezialtransporte nötig werden. Deshalb erscheine eine Förderung für ihre Entwicklung angebracht.

(ID:50071616)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung