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Weiterhin zeigen neue Untersuchungen, dass die Durchlaufzeit wesentlich kürzer wird, weil die Liegezeiten zwischen den einzelnen Maschinen entfallen. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die Qualität des Bauteils in der Regel besser wird, da alle qualitätsbestimmenden Features in einer Aufspannung hergestellt werden und somit optimal zueinanderpassen, weil Umspannfehler entfallen.
In die Frässpindel können auch Drehwerkzeuge eingewechselt werden
Die Bilder 4 bis 6 zeigen eine Elb Gantryline RT, die diesen Gedanken umsetzt. Das Werkstück wird dabei einmalig auf dem Rundtisch gespannt. Unterhalb des Maschinenportals sind die verschiedenen Bearbeitungsstationen angebracht, in diesem Falle zwei Schleifspindeln und eine Frässpindel. Die Modularität des Konzepts erlaubt auch die Kombination verschiedener Technologien und Spindelanzahlen.
In Bild 4 ist beispielsweise zu sehen, dass eine Spindel auch als Schwenkspindel ausgeführt werden kann. Der Vorteil dieses Konzeptes ist, dass die Werkstücke in sehr hoher Genauigkeit wirtschaftlich bearbeitet werden können. Um zusätzliche Flexibilität bereitzustellen, ist natürlich auch ein Werkzeugwechsler an der Maschine vorhanden (Bild 6).
Weiterhin können in die Frässpindel auch Drehwerkzeuge über die HSK-Schnittstelle eingewechselt werden. Somit lässt sich auch der Drehprozess in der Maschine umsetzen. Beim Drehen wird die Frässpindel mechanisch geklemmt und die Lager werden von den Bearbeitungskräften entlastet. Gerade für komplexe und schwere Werkstücke, die eine hohe Genauigkeit erfordern, sind diese Kombinationsmaschinen ein sehr großer Schritt hin zu präzisen und wirtschaftlichen Bauteilen.
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