Anbieter zum Thema
Auch in der Medizintechnik führt oft eine intelligente Verfahrenskombination zum wirtschaftlichsten Ergebnis. An einem Gerät für die Augenchirurgie werden einige Partien auf der Mikron HSM 400 Prodmed gefräst. Der zugehörige Mikrokeratomkopf entsteht jedoch auf einer Schneiderodiermaschine AC Vertex F. Hier wird ein Teil des augenchirurgischen Instruments per Drahterosion innen und außen bearbeitet. Ein solcher Mikrokeratom ist ein äußerst präzises elektronisch gesteuertes Schneideinstrument. Das Werkstück hat die Größe eines Daumennagels.
Mehrere Bearbeitungsverfahren kommen zum Einsatz
Inzwischen gibt es in der allgemeinen Präzisionsfertigung auch Teilebeispiele, bei denen an ein und demselben Teil gefräst und erodiert wird, wenn scharfe Innenecken oder tiefe Kavitäten gebraucht werden.
Das Potenzial für medizintechnische Produkte hat viele Fassetten, es ist infolge des wissenschaftlichen Fortschritts und der demografischen Entwicklungen trotz der gegenwärtigen Weltwirtschaftskrise ein Wachstumsmarkt. Für die Hersteller ergeben sich aber auch ständig neue Herausforderungen, denn die steigende Zahl der Anbieter führt zu einem zunehmenden Druck auf die Produktionskosten und damit einem Streben nach Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Medizintechnik-Fertigung.
Alexandre Condrau ist Product Manager der Mikron Agie Charmilles AG in Nidau/Schweiz.
Artikelfiles und Artikellinks
(ID:301301)