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Fräswerkzeug hilft bei Verringerung von Fahrzeugemissionen

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Nichts sagt über Fräserperformance mehr aus als Praxistests

In einem Anwendungsfall wurde der Coromill MF80 beim Schruppfräsen von Pumpen- und Ventilkomponenten aus einem ISO-P-Stahl (DIN 1.0619) im Vergleich zu einer Wettbewerbswerkzeug getestet. Die Fräser arbeiteten dabei mit nahezu identischen Schnittdaten (Spindeldrehzahl, n = 500 min-1; Schnittgeschwindigkeit, vc = 125 m/mm; radiale Schnitttiefe, ae = 15/50 mm; axiale Schnitttiefe, ap = 5 mm; Vorschub pro Zahn: fz = 0,15 mm). Nur der Vorschub pro Minute war unterschiedlich. Denn der Fräser des Wettbewerbers wurde mit vf = 375 mm/min betrieben, der Coromill MF80 mit 600 mm/min.

Das Ergebnis machte laut Sandvik Coromant deutlich, dass der Coromill MF80 eine Produktivitätssteigerung von 60 Prozent ins Feld führt. Der Fräser des Wettbewerbers produzierte im Testverlauf 9 Teile, der Coromill MF80 folglich 15. Hinsichtlich der Werkzeugstandzeit waren am Coromill MF80 nach einer Bearbeitungszeit von 40 min lediglich Absplitterungen zu erkennen, so dass das Sandvik-Werkzeug eine um 67 Prozent höhere Standzeit erreichen kann. Der Hauptvorteil für den Anwender besteht in diesem Fall darin, dass aufgrund der durch Zwischenlagen geschützten Plattensitze und der hohen Anzahl an Wendeschneidplatten die Kosten pro Werkstück bei Schrupp- und Eckfräsanwendungen gesenkt werden können.

In einem weiteren Test wurden der Coromill MF80 und eine Wettbewerbssystem zum Schruppen eines ISO-K-Werkstücks verwendet. Es handelte sich um Träger und Stützen aus ISO-K-Gusseisen mit Kugelgraphit (GJS400/K3.1.C.UT). Auch bei diesem Vergleich wurden beide Werkzeuge mit den gleichen Schnittdaten gefahren – einschließlich einer radialen Schnitttiefe von 20 bis 80 mm und einer axialen Schnitttiefe von 2 bis 3 mm. Beide Fräser wurden mit einer Spindeldrehzahl von 1.000 min-1, einer Schnittgeschwindigkeit von 250 m/min und einem Vorschub von 1.200 mm/min betrieben. Der Vorschub pro Zahn unterschied sich nur geringfügig: 0,24 mm beim Wettbewerbsfräser und 0,3 mm beim Coromill MF80.

Ergebnis: Der Sandvik Coromant bietet eine um 54 Prozent höhere Werkzeugstandzeit. Und während der Fräser des Wettbewerbers in 55 Minuten 10 Bauteile fertigte, bevor er Verschleißerscheinungen zeigte, lief der Coromill MF80 genau 82 Minuten und fertigte in dieser Zeit 15 Bauteile.

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