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UKP-Laser bearbeitet harte Werkstoffe doppelt produktiv

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Laserpolieren plus -strukturieren ist technisch noch nicht ausgereizt

Je nach Prozessanforderungen erreicht die Laserpolitur Oberflächenraten von zehn bis ebenfalls 100 Quadratzentimeter pro Minute, wodurch es mit den Flächenraten des Materialabtrags per Laser durchaus mithalten kann. Die Kombination beider Prozesse in derselben Aufspannung ermöglicht es Unternehmen deshalb, ihr Angebot mit bereits vorhandenen UKP-Lasern auszuweiten, oder die Amortisation einer Neuanlage schneller zu erreichen. Vor allem aber sei der Laserverfahrensmix dazu geeignet, mechanische Prozesse in der Bearbeitung von Hartstoffen abzulösen, wobei der teilweise immense Werkzeugverschleiß bei der Herstellung von Komponenten aus harten Werkstoffen passé ist. So werde die Bearbeitung günstiger und sowohl ressourcenschonender als auch energieeffizienter. Laut Meinung der Forscher aus Aachen ist das Potenzial der Prozesskombination bei Weitem noch nicht ausgereizt. Mit schnelleren Polygon-Scannern, höheren Laserleistungen und vergrößerten Laserspots sei es etwa möglich, die Flächenraten deutlich zu steigern. Interessierte Industriepartner sind deshalb eingeladen, die Optimierungsschritte gemeinsam mit dem Forschungsteam des Fraunhofer-ILT in Angriff zu nehmen.

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