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Automatisches Erstellen eines Temperaturraumprofils
Das Temperaturüberwachungssystem Zeiss Tempar dagegen erfasst die Temperatur mit mehreren Sensoren in Echtzeit. Zudem wird automatisch ein Raumtemperaturprofil erstellt. Treten also unzulässige Schwankungen über einen bestimmten Zeitraum oder auch räumlich auf, warnt Tempar den Bediener. So werden temperaturbedingte Fehlmessungen ausgeschlossen.
Darüber hinaus lassen sich so auch die Ursachen für die Überschreitung der Grenzwerte leichter detektieren – einfach und auf einen Blick aufgrund des Tempar-Cockpits. Damit lassen sich auch einfach mehrere Messräume an verschiedenen Standorten gleichzeitig überwachen. Und nicht nur das. Auch die Analyse und der Vergleich aller Daten werden mit Tempar-Cockpit zum Kinderspiel.
4. Mit Prüfkörpern die Genauigkeit der KMGs garantieren:
Solange Unternehmen immer die gleichen Teile messen, können erfahrene Messtechniker relativ gut auch anhand vergangener Messergebnisse abschätzen, ob ihr Koordinatenmessgerät noch zuverlässig misst. Wechseln die zu messenden Werkstücke jedoch häufig, gibt es diese Vergleichswerte nicht. Dann müssen auch Messprofis, die aus Qualitätsgründen ihrem Messgerät nicht blind vertrauen wollen oder können, sich die notwendige Sicherheit verschaffen.
Vor allem dann, wenn kritische Bauteile gemessen werden, helfen Prüfkörper, die Genauigkeit der Messgeräte streng und engmaschig zu überwachen. So schaffen sie auch in einer Fertigungswelt der immer kleiner werdenden Losgrößen die Basis für richtige und sichere Messergebnisse.
5. Mit automatisch ausfahrenden Wechselmagazinen Messbereich ausnutzen:
Damit Koordinatenmessgeräte auf die für die jeweilige Messaufgabe passenden Tastersysteme zugreifen können, werden diese in sogenannten Wechselmagazinen aufbewahrt. Werden komplexe Werkstücke gemessen, müssen dort oft zehn bis fünfzehn Tastersysteme abgelegt werden.
Die herkömmlichen Wechselmagazine halten die erforderlichen Tastersysteme im Messbereich des Gerätes vor. Je nach Bestückung beanspruchen diese dann bis zu 25 % des Messbereiches. Vermeiden lässt sich dies mit einem Wechselmagazin, das wie Pro-Max automatisch aus dem Messbereich herausfährt, wenn keine Tastersysteme benötigt werden.
Indem die Messexperten mit diesem Zubehörteil den vorhandenen Messbereich ihres Koordinatenmessgerätes voll ausnutzen, kann eine größere Produktvarianz auf derselben Maschine gemessen werden, und zwar ohne Programmieraufwand. Ein Effizienzvorteil in Zeiten großer Produktvarianz und schneller Fertigungstakte.
Röntgenmesstechnik
Blick ins Verborgene
Auch wenn insbesondere erfahrene Messexperten die Stellschrauben kennen dürften – an ihnen drehen nach Ansicht von Aline Baumeister zumindest in Gänze noch längst nicht alle. Woran es liegt? „Vielleicht fehlt den Messtechnikprofis der Wow-Effekt“, findet die Produktentwicklerin Baumeister. Und sie schiebt gleich hinterher: „Doch wenn sie sie umsetzen, dann kommt das Wow, denn trotz zunehmender Fertigungsanläufe können sie damit ihre Messaufgaben schneller und sicherer erledigen.“ MM
* Syra Thiel ist Mitarbeiterin bei der Agentur Storymaker; weitere Informationen: Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH, 73431 Aalen, Tel. (0 73 61) 63 36-0, www.taster.zeiss.de
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