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Dr. Jackisch: Im Gegenteil, die Resonanz hat in den letzten Wochen sogar noch zugenommen. Derzeit haben wir 80% unserer geplanten Anmeldezahl bereits erreicht. Es hat sich herumgesprochen, dass momentan die Maschinenbauer die besten Chancen haben, welche verstärkt auf ihre Innovationskraft setzen. Und genau das ist Thema unserer Fachtagung: Impulse und Innovationen für zukunftsfähige Werkzeugmaschinen.
Lassen Sie mich noch kurz ein Wort zu den Krisenszenarien sagen, die zurzeit mit aller Macht heraufbeschworen werden. Wir sollten uns nicht in schlechten Prognosen überbieten, sondern die Chancen suchen, die sich dem Werkzeugmaschinenbau gerade heute bieten.
Können Sie dazu ein Beispiel geben?
Dr. Jackisch: Ich denke da zum Beispiel an innovative Konzepte für die Energietechnik, für verbrauchsoptimierte und damit umweltgerechte Antriebe, für die Medizintechnik und die Automation. All diese Branchen werden ihre zukunftsorientierten Projekte nur mit neuen und innovativen Werkzeugmaschinen realisieren können. Im Übrigen hat antizyklisches Investieren sich noch immer ausgezahlt.
Welche Impulse erwarten Sie von den Göppinger Maschinenbautagen 2009?
Dr. Jackisch: Für mich sind die Göppinger Maschinenbautage auch diesmal wieder eine riesige Plattform zum Erfahrungsaustausch. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen oder alte auszubauen oder – auf neudeutsch – einfach Networking zu betreiben. In der aktuellen wirtschaftlichen Situation wünsche ich mir, dass von dieser Fachtagung Optimismus ausgeht und wir die Chancen erkennen, die der deutsche Werkzeugmaschinenbau mit seinen innovativen Konzepten hat.
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