Automatisierung

Für jede Anwendung die passende Automatisierungslösung finden

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Komplexitäts-Level der Anwendung möglichst gering halten

Kollaborierende Roboter sind in der Regel einfach zu programmieren, da viele Hersteller handgeführte Programmierungsmethoden anbieten. Klassische Industrieroboter sind schwieriger zu installieren, da ihre Programmierung in der Regel offline erfolgt. Das bedeutet, dass ein Programmierer in Vollzeit eingestellt beziehungsweise ein externer Servicedienstleister beschäftigt werden muss, der sich um die jeweiligen Installationen kümmert.

Roboter sind sinnvoll im Handling mühevoller, monotoner Aufgaben, hingegen weniger für Entscheidungsprozesse brauchbar. Aus diesem Grund sollte man das Komplexitätslevel in der Anwendung so gering wie möglich halten. Versuchen Sie keine umständlichen Wege oder bedingte Anwendungen zu integrieren, wenn es nicht unbedingt nötig ist!

Zusammenfassend handelt es sich bei den voneinander abgegrenzten Abschnitten um fünf Grundprinzipien, die beachtet werden müssen, wenn Roboter in einen Prozess eingebettet werden sollen. Wenn das Automatisierungsprojekt das Potenzial hat, Zeit und Geld für das Unternehmen einzusparen, ist es wichtig, sicherzustellen, dass die Hardware passend gewählt wird. Dabei ist darauf zu achten, dass alle Sensoren und Werkzeuge problemlos zusammenpassen. Dies wird die Installation des Roboters um ein Vielfaches erleichtern. Außerdem kann der Roboter so intern, ohne externe Unterstützung, optimiert oder umfunktioniert werden, was auf längere Sicht effizienter ist.

Kollaborierende Roboter werden heutzutage auch auf mobilen Plattformen installiert, was sie zu mobilen Manipulatoren beziehungsweise zu Robotern für Dienstleistungen macht. Mit diesen Robotern ist anders zu verfahren als mit Robotern, die an einer Stelle fixiert sind. Die meisten dieser Roboter verfügen über zusätzliche Sensoren, wodurch sie mehr Input erhalten, was bedeutet, dass sich ihre Komplexität, aber auch ihre Benutzerfreundlichkeit erhöht.

Nach dem steigenden Einsatz kollaborierender Roboter in den letzten Jahren ist nun der nächste Schritt, diese Roboterarme mittels mobiler Plattformen zu vielseitig einsetzbaren Robotern aufzurüsten, die sich sogar um Maschinen herum bewegen können. Dadurch, dass Roboter für multiple Aufgaben eingesetzt werden, können sie zum Beispiel verschiedene Objekte aufgreifen und sind außerdem zu Ausleseprozessen sogar mehrerer Anwendungen fähig, wenn der Greifarm flexibel genug dafür ist. Als Amazon begann, seine Lagerhallen zu automatisieren, wurden auch die Lagerhallenroboter, verändert. Die besten Beispiele für diese speziellen Roboterlösungen sind Fetch Robotics oder Clearpath Robotics. Was lässt sich bei diesen Robotern nun einfach und was lässt sich schwer automatisieren?

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