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Arburg und Fraunhofer-ICT

Funktionalisiertes Polymer lässt USB-Sticks ein Licht aufgehen

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So werden die „Light-Sticks“ mit dem Freeformer aufgebaut

Für die Herstellung der „Light-Sticks“ wird eine Grundplatte aus ABS im Arbeitsraum des Freeformers platziert und eine Leuchtdiode eingelegt. Danach trägt die erste Austragseinheit des AKF-Systems eine dünne Schicht des funktionalisierten Materials auf, das die LED mechanisch im Bauteil verankert und gleichzeitig für eine gute elektrische Kontaktierung sorgt. Die zweite Komponente bildet quasi eine Art Einhausung aus ABS. „Besonders bei hoch gefüllten CNT-Compositen, die spröde sind und deshalb zum Brechen neigen, oder wenn es um sehr weiche Materialien geht bietet die Art, wie der Freeformer konzipiert ist, die leichtere Verarbeitung der Polymere und eine bessere Prozessstabilität als filamentbasierte Drucksysteme“, wie Baumann betont.

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Knifflige Anwendungen lösen die Forscher mit den Industrieexperten

Standardgeometrien und -materialien verarbeiten beziehungsweise fertigen die ICT-Forscher, wie es weiter heißt, mit dem System problemlos. „Die ausnutzbare Materialfreiheit ist meist aber auch mit zunehmender Komplexität verbunden“, fasst Dr. Christof Hübner die bisher gemachten Erfahrungen zusammen. Eine besondere Herausforderung dabei stellt sich beispielsweise dann, wenn unterschiedlich parametrierte Bereiche innerhalb eines Bauteils, um beispielsweise Zonen mit unterschiedlichen Füllgraden oder Materialdichten anfertigen zu können, gefragt sind. „Bei sehr anspruchsvollen Fragestellungen greifen wir auf die Expertise von Arburg zurück. Das klappt stets sehr gut und schnell“, so Hübner. MM

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