Event Das war Future of Industrial Usability 2024

Von Melanie Krauß 2 min Lesedauer

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Die „Future of Industrial Usability“ Conference und Expo fand in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Wir haben die wichtigsten Highlights für Sie zusammengefasst.

Auch in diesem Jahr durften sich die Teilnehmer von Future of Industrial Usability wieder über ein hochwertiges Vortragsprogramm mit herausragenden Speakern freuen.(Bild:  Stefan Bausewein)
Auch in diesem Jahr durften sich die Teilnehmer von Future of Industrial Usability wieder über ein hochwertiges Vortragsprogramm mit herausragenden Speakern freuen.
(Bild: Stefan Bausewein)

Das Event bot eine facettenreiche Plattform, um über die Herausforderungen und Chancen im Bereich der industriellen User Experience (UX) zu diskutieren.

An zwei Tagen kamen Fachleute und Branchenexperten zusammen, um in Vorträgen und Diskussionsrunden Einblicke in aktuelle Entwicklungen, Technologien und Konzepte zu geben, die die Industrie beeinflussen.

In seiner Keynote an Tag eins sprach beispielsweise Prof. Dr Heiko Beier über die Frage, ob KI wirklich alles kann und wie sie sich verlässlich nutzen lässt. „Nachvollziehbarkeit vor Kreativität“ lautete seine Forderung. Dabei ging er unter anderem darauf ein, warum generative KI allein oftmals nicht ausreichend ist und welches Potenzial hinter einer stärker analytisch geprägten Arbeit mit künstlicher Intelligenz steckt.

Die Keynote an Tag zwei wurde von Stefan Barac gehalten, der schon im letzten Jahr bei der Veranstaltung zu Gast war. Er sprach über das Thema Barrierefreiheit und verdeutlichte anhand von praktischen Beispielen, wie User Experience zukünftig gestaltet werden kann, um visuelle Interfaces überflüssig zu machen und räumliche Situationen für Menschen ohne Sehvermögen darzustellen.

Unter anderem diskutierte zudem Clemens Lutsch, Professor für Human-centered Strategy & User Experience, zusammen mit Dr. Matthias Reisemann, Dr. Bettina Kriegel, Thorsten Jonas und Axel Platz die Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz in der industriellen UX. Die Teilnehmer waren sich einig, dass KI für UX-Entwickler weitreichende Möglichkeiten bietet, aber auch ein umso größeres Maß an Verantwortung mit sich bringt.

Die Vorträge und Diskussionen zeigten deutlich, dass die Zukunft der Industrie nicht nur durch technologische Entwicklungen, sondern auch durch eine immer stärker nutzerzentrierte Perspektive geprägt wird. Die Veranstaltung bot wichtige Impulse, um die Anforderungen der Industrie an die Usability weiterzudenken und konkrete Lösungen zur Förderung einer anwenderfreundlichen und nachhaltigen Gestaltung von Arbeitsprozessen zu präsentieren.

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Der IUX-Award ging an UID

Ein zentrales Highlight war darüber hinaus die Verleihung des IUX-Awards für besonders innovative Lösungen im Bereich Industrial UX.

Über den begehrten Preis durfte sich die UX-Agentur UID freuen. Für den Verpackungsmaschinenhersteller Optima haben sie dem User Interface aller Maschinen ein einheitliches Look and Feel verpasst. Das Ziel: Eine einfache Bedienung für jedes Skill-Level. Dabei haben sie die Jury durch ihr beispielhaftes Vorgehen im Prozess überzeugt.

Die Jury vergab zusätzlich vier Preise, die besonders herausragende Ansätze in verschiedenen Bereichen würdigten. Der Preis der Jury wurde an Cadera Design, fünfpunktnull, Goldschnitt und HMI Project verliehen. Denn mit ihren Einreichungen ist es den Preisträgern gelungen, sich gegen den großen Wettbewerb als Finalisten durchzusetzen.

Sie konnten zeigen, dass Innovation im Bereich der Industrial UX viele verschiedene Formen annehmen kann. Und dass es nicht nur darum geht, technische Lösungen zu finden, sondern auch darum, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und nachhaltige, benutzerfreundliche Produkte zu schaffen.

Ausblick

Der Termin für „Future of Industrial Usability“ 2025 steht bereits. Die Veranstaltung wird am 27. und 28. Oktober im Vogel Convention Center in Würzburg stattfinden. Für alle Frühentschlossenen: Tickets gibt es ab sofort zu kaufen.

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