Anbieter zum Thema
Abschließend urteilt daher Gorbach: „Diese Technik birgt eine ganze Reihe von Vorteilen, die nicht unbedingt auf den ersten Blick sichtbar sind. Wir können die Werkzeuge zum Spritzgießen und auch für Druckgussteile künftig noch kompakter auslegen, sprich bei gleicher Baugröße mehr Nester unterbringen und so mit vorhandenen Spritzgießmaschinen die Produktivität weiter steigern. Darüber hinaus lassen sich die CAD-Daten der Werkzeuge und Komponenten fertigungstechnisch optimieren und somit auch die Automatisierung und Rationalisierung im Formen-und Werkzeugbau weiter vorantreiben.”
Nachbearbeitung kann komplett entfallen
Zudem sei ein solches Werkzeug nicht mehr zweiteilig, sondern einteilig aufzubauen und zu fertigen, so dass das Löten als Zwischenschritt sowie die Nachbearbeitung komplett entfielen. Des Weiteren steige die Prozesssicherheit und es sei eine reproduzierbare Produktqualität gewährleistet. Als wichtigen weiteren Vorteil sieht er die Möglichkeit, verschiedene Werkzeugbaumaterialien mit unterschiedlichen Eigenschaften in Kombination einzusetzen, und so im Detail auf spritzgieß- oder druckgusstechnische Anforderungen eingehen zu können. Und zwar ohne irgendeinen Kompromiss akzeptieren zu müssen, beispielsweise die Produktivität, Qualität oder Oberfläche betreffend. „So gesehen bietet das generative Fertigen mit der MPA-Technologie für Blum noch viel Potenzial, das wir gemeinsam mit unserem Partner Hermle realisieren werden“, so Gorbach. MM
* Udo Hipp ist Leiter Marketing bei der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG in 78559 Gosheim
(ID:43200617)