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Datenverarbeitung

Geschäftsrelevante Geodaten werden immer beliebter

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So können Produktionsverantwortliche schnell reagieren

Nun zu Verbesserungsschritt Nummer zwei: Wenn bekannt ist, wo sich ein Objekt befindet und dass es beispielsweise das vorletzte seiner Art ist, kann rechtzeitig und angemessen reagiert werden. Das System kann vielfältige Informationen zu den jeweiligen Objekten anzeigen und verknüpfen. Auch die Kombination der Lokalisierungsdaten mit Daten aus weiteren IT-Systemen oder mit Maschinendaten ist möglich. So kann der Produktionsverantwortliche Abläufe optimieren und nötige Eingriffe sofort einleiten – denn ihm liegen alle Entscheidungskriterien vor, die er dafür braucht.

Initiierung der nächsten Schritte ohne manuell einzugreifen

Dann folgt Verbesserungsschritt Nummer drei: Wenn das Objekt seinen Bestimmungsort kennt, seine Ankunft dort registriert wird und das eine Folgeaktion auslöst, werden Abläufe automatisch reibungsloser. Basierend auf den Signalen der Lokalisierungsmethode können Ereignisse ohne manuellen Eingriff ausgelöst werden. Am Beispiel der IIoT-Plattform sphinx open online von GFT funktioniert das über ein zentrales Modell, das sogenannte „Model in the Middle“. Bei diesem Ansatz sind digitale Abbilder („Digital Twins“) von Anlagen, Systemen und Prozessen bidirektional, also zweigleisig, miteinander vernetzt. Das bedeutet: Es werden nie nur Daten in eine Richtung gesendet – wie das beim reinen Dashboarding der Fall ist – sondern es findet stets eine Kommunikation in beide Richtungen statt, so dass gesammelte Informationen beim Erreichen einer bestimmten Definitionsschwelle zum selbstständigen Auslösen einer nächsten Aktion führen.

So kann die digitale Transformation ihren Nutzen voll entfalten

Fehlt nur noch Verbesserungsschritt Nummer vier: Wenn sich Lagerhallen und Fabriken zu Umgebungen mit sich selbst organisierenden Abläufen und vernetzten Objekten entwickeln, hat man eine echte Smart Factory aufgebaut. Von der automatisierten Anlieferung über die Auftragsverteilung und Materialbereitstellung bis hin zur Auslieferung und Abrechnung können alle Teilaufgaben vernetzt und jederzeit transparent gemacht werden. Die Lokalisierungsdaten, die etwa mittels omlox zur Verfügung gestellt werden, sind dabei wichtige Puzzlestücke, ohne die viele Schritte nicht nachverfolgbar wären. Damit sind sie für einzelne Prozesse genauso wie für das Gesamtsystem von entscheidender Bedeutung, damit die digitale Transformation endlich ihren vollen Nutzen entfalten kann.

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