GFK-Konstruktion Glasfaserbrücken schonen die Umwelt
Die Hannover-Messe 2013 war Präsentationsschauplatz für eine in der Herstellung besonders umweltschonende Brückenkonstruktion aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Das Unternehmen Fibercore Europe aus Rotterdam hat jüngst 34 Stück dieser langlebigen und wartungsfreien Brücken an seine Heimatstadt verkauft.
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Am Hannover-Messe-Stand von Fibercore Europe aus Rotterdam erlebten die Messebesucher in Form einer hoch belastbaren und doch leichten Fußgängerbrücke, ihr ganz spezielles und farblich passendes „Blaues Wunder“.
Im Gegensatz zur Loschwitzer Brücke in Dresden, die aus vernieteten Stahlträgern besteht, wird die Fibercore-Struktur jedoch aus einem leichtgewichtigen GFK-Verbund (glasfaserverstärktem Kunststoff) gefertigt, wie Simon de Jong, der Geschäftsführer von Fibercore Europe erklärte.
GFK stellt traditionelle Bauweisen klar ins Abseits
Besonders interessant war die Aussage, dass eine etwa 12 m lange Brücke aus GFK-Composite (Fibercore bezeichnet sie als FRP-Brücke – Fiberglass reinforced Polymer), im Vergleich zu einer Brücke aus Beton zwischen 1300 und 2700 GJ an Energie einspart, wie aus einer Untersuchung des internationalen Beraterbüros für nachhaltige Entwicklung (Beco) hervorgeht. Und auch bei den CO2-Äquivalenten schneide die FRP-Brücke mit 75 t am besten ab. Eine Konstruktion aus CFK zum Beispiel schlage mit 103 t zu Buche und bei Beton und Stahl lägen die Werte bei 145 t beziehungsweise 178 t. Ein weiterer Umwelteinfluss wird als Eco-Indicator 99 bezeichnet, bei dem die vom Bauwerk ausgehenden Umweltbelastungen in 11 Wirkkategorien für den kompletten Lebenszyklus aufsummiert werden. Auch hier grabe die Glasfaserkonstruktion selbst der CFK-Variante das Wasser ab.
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