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Die Gesamtbeurteilung der Beco-Untersuchung zeigte, dass die GFK-Composite-Brücken mit großem Abstand als die umweltfreundlichste Technik bezeichnet werden kann. In allen wichtigen Beurteilungskriterien schneide die FRP-Brücke besser ab, als alle Konkurrenten. Auch preislich kostet laut Beco eine GFK- oder CFK-Variante gerade mal die Hälfte als eine herkömmliche Stahl- oder Betontype. De Jong berichtete außerdem, dass die Stadt Rotterdam aktuell 34 Brücken geordert hat, um sich mit langlebigen, wartungsfreien Systemen auszurüsten.
Rotterdam hat sich entschieden
Am tiefsten Punkt der Niederlande gelegen und entlang der Maas liegend, samt großem Hafengebiet, hat die Stadt Rotterdam eine Menge Wasser zu überbrücken. Die langfristigen Planungen der Stadt, die sowohl die Wartungsfragen und auch die Lebenszykluskosten der Bauwerke beinhaltete, führte im Endergebnis zur Kaufentscheidung für die FRP-Konstruktionen. Ihr geringes Gewicht erleichtert die Montage und macht sogar einen Umzug der gesamten Brücke an einen anderen Ort möglich.
Sie sollen eine Lebensdauer von etwa 100 Jahren haben und lassen sich durch die vergleichsweise filigrane Bauweise gut in die Umgebung integrieren.
Weil die FRP-Brücken besonders leicht sind, benötigen sie auch keine teuren Fundamente, heißt es. Sie könnten auch so ausgelegt werden, dass sie per Auto befahrbar sind. Mit Längen bis 17,3 m und einer Breite von 4,5 m sind die FRP-Brücken dafür ausreichend groß dimensionierbar. Sie werden vom Bauunternehmen Wallaard Noordeloos BV installiert, wie de Jong informierte.
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