Zulieferpartnerschaft Lieferung von Außenbauteilen für Elektro-Gegengewichtsstapler

Quelle: Pressemitteilung von Graepel 2 min Lesedauer

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Graepel starte die Zusammenarbeit mit Linde Material Handling und liefere Bauteile für die Elektro-Gegengewichtsstapler Xi10 bis Xi20.

Graepel fertigt Heckdeckel und weitere Außenbauteile für die Elektro-Gegengewichtsstapler Xi10 bis Xi20 von Linde Material Handling und liefert diese montagefertig an.(Bild:  Graepel)
Graepel fertigt Heckdeckel und weitere Außenbauteile für die Elektro-Gegengewichtsstapler Xi10 bis Xi20 von Linde Material Handling und liefert diese montagefertig an.
(Bild: Graepel)

Mit der Lieferung von Bauteilen für die Elektro-Gegengewichtsstapler Xi10 bis Xi20 habe für Graepel die Zusammenarbeit mit Linde Material Handling begonnen. Das Familienunternehmen aus Löningen steige damit in die Partnerschaft mit einem international tätigen Hersteller von Flurförderzeugen ein. Ausschlaggebend seien laut Graepel die hohe Entwicklungstiefe, eine effiziente Fertigung sowie die durchgängige Integration aller Prozesse entlang der Wertschöpfungskette gewesen.

Integrierte Lösung von der Konstruktion bis zur vormontierten Lieferung

Graepel liefere für die aktuelle Staplergeneration zentrale Außenbauteile im Heckbereich. Dabei übernehme das Unternehmen nicht nur die Fertigung einzelner Komponenten, sondern verantworte Engineering, Werkzeugbau, Umformtechnik, Beschichtung sowie die vormontierte Anlieferung der Bauteile. Alle Schritte seien auf die Prozesse bei Linde Material Handling abgestimmt.

Die Modelle Xi10 bis Xi20 deckten einen Traglastbereich von ein bis zwei Tonnen ab und verfügten über eine integrierte Lithium-Ionen-Batterie sowie 90-Volt-Technologie. In Industrie, Logistik und Produktion komme es auf Effizienz, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit an, da die Fahrzeuge zentrale Aufgaben im Materialfluss übernähmen.

Schlaues Design reduziert Werkzeugkosten deutlich

Bereits in einer frühen Projektphase hätten die Konstruktionsteams beider Unternehmen ein gemeinsames Konzept erarbeitet. Neben technischen Anforderungen wie der Definition von Aufhängepunkten seien auch fertigungstechnische Aspekte berücksichtigt worden. Dazu zählten angepasste Einlaufradien, um Schattenkanten beim Tiefziehen zu reduzieren. Wirtschaftliche Kriterien seien in die Auslegung der Bauteile eingeflossen.

Ein Beispiel sei der Heckdeckel der Linde-Stapler Xi10 - Xi20: Graepel fertige acht Varianten – vier Größen sowie Ausführungen für Fahrzeuge mit Klimaanlage – und komme dabei mit drei Presswerkzeugen aus. Durch die Konstruktion ließen sich die Werkzeugkosten deutlich senken, ohne Abstriche bei Qualität oder Funktion zu machen, so das Unternehmen.

Die Heckdeckel bestünden aus 3 Millimeter starkem, tiefgezogenem Stahlblech, würden kathodisch tauchlackiert und montagefertig inklusive vormontierter Gummikupplungen geliefert. Den Strukturlack bringe Linde Material Handling anschließend selbst auf. Ergänzend liefere Graepel für Sondermodelle mit Klimaanlage Abdeckungen für Klimaleitungen an der Rückseite des Fahrerhauses. Vier Varianten entstünden hier mit nur einem Presswerkzeug.

Partnerschaft auf Augenhöhe als Erfolgsfaktor

„Das Projekt zeigt exemplarisch, wie wichtig der frühe, offene Austausch zwischen Entwicklung, Fertigung und Logistik ist“, erläuterte Jannes Flint, Sales Manager für Flurförderfahrzeuge bei Graepel. „Kurze Reaktionszeiten, direkte Abstimmung und ein partnerschaftliches Verständnis auf Augenhöhe haben einen schnellen Übergang in die Serienproduktion ermöglicht. Die gelieferten Bauteile überzeugen nicht nur funktional, sondern kommen montageoptimiert beim Kunden an. Das ist ein solides Fundament für die weitere Zusammenarbeit.“

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