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In heutigen Produktionsabläufen müssen die zu prüfenden Bauteile schnell und unkompliziert zum Messsystem gebracht werden können. Ganz unabhängig davon, ob es sich bei den Messobjekten um große, schwer zu transportierende Bauteile oder um kleinere Bauteile handelt. Daher ist es von besonderer Wichtigkeit, dass das Verzahnungsmessgerät produktionsnah aufgestellt werden kann.
Granitkomponenten lassen sich nicht so leicht beeinflussen
Die Verwendung von Granitkomponenten unterstützt diesen Aufstellort, denn ihr gleichmäßiges thermisches Verhalten stellt dabei einen großen Vorteil gegenüber dem Einsatz von Guss, Stahl und Aluminium dar. Dehnt sich bei einer Temperaturänderung von 1 °C eine 1 m lange Aluminium-Komponente um 23 µm aus, sind es bei einer identischen Granit-Komponente lediglich 6 µm. Für zusätzliche Sicherheit im betrieblichen Ablauf sorgen Abdeckungen, die die Führungskomponenten vor Verunreinigungen durch Öl und Staub schützen.
Zuverlässigkeit ist ein ausschlaggebendes Kriterium für das Messsystem. Der Einsatz von Granit in der Maschinenkonstruktion gewährleistet, dass das Messsystem langzeitstabil und präzise ist. Dadurch, dass Granit ein über Jahrtausende gewachsenes Material ist, ist es frei von inneren Spannungen und somit kann die Langzeitstabilität der Maschinenbasis und ihrer Geometrie sichergestellt werden. Zudem spricht für den Einsatz von Granit in Messmaschinen, dass er korrosionsfrei ist und keinen Magnetismus aufweist.
* Dipl.-Ing. (FH) Svenja Schadek arbeitet im Produktmanagement der Wenzel Group GmbH & Co. KG in 97859 Wiesthal, Tel. (06020) 201-61 17, svenja.schadek@wenzel-group.com
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